Das Shirt – Die Modelle

am 1. Februar 2010

T- Shirt

Graues T-Shirt von Converse
© herrenausstatter.de

Die Entwicklung des T-Shirts begann im 19. Jahrhundert als Unterhemd, ging dann über in die Sportkleidung und ist heutzutage ein allseits anerkanntes Freizeitkleidungsstück. Es wird in der Regel ausschließlich aus Baumwolle gefertigt.
Seinen Namen hat das T- Shirt im Übrigen von dem geraden Schnitt, bei dem der Oberkörperbereich mit den Ärmeln eine T-Form bildet. Die Ärmel sind grundsätzlich kurz. Der Halsausschnitt ist rund oder v-förmig. Einen Kragen, Taschen oder Knöpfe weist ein T-Shirt in der Regel nicht auf. Gelegentlich werden letztere aber inzwischen als modische Applikationen angebracht, haben jedoch keinerlei Funktion.

T-Shirts gibt es in jeder Farbe und Musterung. Mit Aufdrucken und Applikationen – oder ohne. Wird es als Unterhemd getragen sollte man auf klassisches weiß setzen. Trägt man es zu sehr dunklen Pullovern ist schwarz eine passendere Alternative. Ansonsten gilt: erlaubt ist, was gefällt. Wobei eine farbliche Abstimmung zu den restlichen Kleidungsstücken immer ratsam ist.

Polohemd

„Pour moi, pour jouer au tennis comme au golf, j’eus und jour l’idée de créer une chemise.“ Als Kleidungsstück für den Sport wollte der ehemalige französische Tennisspieler René Lacoste das Polohemd verstanden wissen. In Anlehnung an die Trikots der Polospieler entwarf er darum das Polohemd. Der markante Schnitt entspricht eigentlich dem geraden T-Schnitt. Er wird jedoch ergänzt durch einen kleinen, weich- gefaltenen Kragen und einem Revers mit zwei Knöpfen. Zwei Klassiker der Poloshirt-Marken sind Lacoste und Ralph Lauren. Mit dem typischen Krokodil bzw. dem reitenden Polospieler als appliziertes Markenzeichen. Beide stehen für einen besonderen Stil unter den Polohemden. Das europäische Poloshirt ist etwas kürzer geschnitten und hat einen breiteren Kragen, während das amerikanische Pendant länger ist und einen engeren Schnitt hat.

Doch die Besonderheit eines echten Polohemds liegt nicht im Schnitt, sondern im verwendeten Material. Als ursprüngliche Sportkleidung ist das Lacoste-Shirt ausschließlich aus Baumwollpiqué gefertigt. Dieser Stoff ist besonders atmungsaktiv, dehnbar und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Darüber hinaus spart man sich beim Polohemd das Bügeln. Wird Piquétstoff gleich nach dem Waschen glatt aufgehangen, wird das Bügeln überflüssig.

Ursprünglich war das Polo Shirt ausschließlich weiß, inzwischen wird es in jeder erdenklichen Farbe und Musterung angeboten. Da darf ruhig zu den Lieblingsfarben gegriffen werden. Aber auch hier gilt, wie beim T-Shirt, eine farbliche Abstimmung auf das Gesamtoutfit zu berücksichtigen!

Rollkragen

Business-konform.
Im englischsprachigen Raum als Turtleneck bekannt. Gibt es auch als Pullover. Als Shirt wird es aus leichterem Materialien gewebt. Shirts und Pullover mit Rollkragen sind nach wie vor eine interessante, etwas legerere Alternative zum Hemd für den Anzug.

Longsleeve

Der Begriff „Longsleeve“ heißt zu deutsch Langärmer. Im Grunde handelt es beim Longsleeve um ein Oberteil im klassischen T-Schnitt, dessen einziger Unterschied zum T- Shirt die typischen langen Ärmel sind.

Achselshirt

Muscleshirt von Jockey
© herrenausstatter.de

Für den Sport.
Das Achselshirt ist ein Verwandter des T-Shirts und Longsleeves, das sich von beiden vor allem dadurch abhebt, dass es ärmellos ist. Es ist ein typisches Kleidungsstück für den Sport, und wird in vielen Sportarten als Trikot verwendet. Da die Achseln frei liegen, ist die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt, und es entstehen keine Druck- und Scheuerstellen unter den Armen.
Die eng anliegende Variante wird auch Muscle-Shirt genannt. Es wird in Sportarten wie Bodybuilding getragen, da die definierten Muskeln durch den schmalen Schnitt im Brustbereich und die leichte Taillierung besser zur Geltung kommen.
Ist der Schulterbereich des Achsel- oder Muskelshirts wie Träger geschnitten, so spricht man auch von einem Athleticshirt.

Autor: NaF


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