Zeigt her eure Bärte

am 7. Juli 2010

Objekt der Woche: Der Bart

Unser aktuelles Objekt der Woche gibt es ausnahmsweise einmal nicht zu kaufen. Aber in diesen Tagen, wo die Ferienzeit uns in den Entspannungsmodus versetzt und die Weltmeisterschaft der Fußballer auf ihren Höhepunkt zuläuft, ist er lässig-modisches Statement und abergläubische Unterstützung gleichermaßen und darum das Must-Have der Woche: Der Bart.

In den Online- Communitys dieser Welt gilt jedenfalls vielfach der Aufruf „Don’t shave till the final“ (zu deutsch: Rasier Dich nicht bis zum Finale). Praktisch also, dass der Bart gerade wieder ein Revival feiert und als Ausdruck für Individualität und Selbstbewusstsein zum Sommeraccessoire schlechthin avanciert. So kann man Stil und Leidenschaft (für Fußball) gekonnt kombinieren, und zwar ohne einen Aufschrei (außer vor Entzückung) beim weiblichen Geschlecht auszulösen.

Allerdings will so ein schöner Bart gut gepflegt werden. Ungleichmäßiger, wilder Haarwuchs ist definitiv nicht gern gesehen. Und die Form sollte sich nach den eigenen Gesichtszügen richten und nicht nach ihrem Lieblingsschauspieler. Nur weil Tom Selleck mit dichtem Schnäuzer gut ankam, muss das nicht auch für Sie gelten!

Ein flächendeckender Drei-Tage-Bart steht eigentlich jedem Gesicht. Entscheidend ist, dass der Bartwuchs tatsächlich flächendeckend erfolgt. Da die feinen Haare dem Gesicht etwas Weiches verleihen, steht er Männern mit kantigen Gesichtern aber besonders gut. Wenn Sie allerdings Lücken aufweisen, überlegen Sie sich einen anderen Schnitt.

T-Shirt von Gnat
Lässiges Gant T-Shirt

Sofern gut getrimmt und mit Selbstbewusstsein präsentiert, darf es diesen Sommer gerne auch wieder der Schnurbart sein. Aber bitte mit passendem Pendant unterhalb der Unterlippe. Und auf keinen Fall nur als Flaum angedeutet!

Ovale Gesichter, die ein wenig in die Breite gehen, können das Ganze auch mit einem Ziegenbart ergänzen. Allerdings ist darauf zu achten, dass das Gesamtbild am Kinn nicht zu spitz wird. Wem das überdies zu viel ist, lässt den Schnurrbart einfach weg und konzentriert sich nur auf das Kinn.

Längliche Gesichter dürfen im Übrigen ruhig noch ein bisschen länger wachsen lassen. Etwa ab sechs Tagen bekommen die Haare aufgrund der Länge wieder eine ansehnliche Dichte. Ab dort ist es auch nicht mehr weit zum König der Bärte (und dem WM-Finale): Dem Vollbart.

Um nicht zu grummelig rüber zu kommen, sollten Sie übrigens ab unterhalb des Kopfes ein lässiges Freizeitoutfit zum Bart kombinieren. Dazu zählen Hemden mit Karos und T-shirts, Bermudashorts und luftige Sandalen. Hauptsache der strengen Gesichtsbehaarung wird optisch ein luftiges Pendant geboten.

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