Die Looks – von Androgyn bis Vintage

am 14. Dezember 2009

Chacun à son goût! Jeder, wie er mag!
So, wie es nicht DIE Mode gibt, gibt es auch nicht DEN Stil. Neben Stilmixen und Bekleidungsexperimenten gibt es aber einige Stile, die sich bis heute etabliert haben. Hier sind einige davon:

ordentlicher Kleiderschrank
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Androgyn:
In diesem Look vereinen sich männliche und weibliche Stilelemente.


Business:

Anzüge sind hier Pflicht! Die Farben sind zurückhaltend, die Schnitte klassisch, die Accessoires unauffällig. Altmodische Details, die dem klassischen Gentleman der englischen Schule den letzten Schliff geben würden, sind beim Business-Look zu vermeiden.


Casual:

(engl. bequem) Legere und informelle Kleidung – wie etwa Jeans, T-Shirts, Pullover. Der Casual Look ist sehr sportiv, ohne wirklich sporttauglich zu sein.

Casual Look für Männer

Casual Look für Männer


Dandy:

Der Begriff stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde für Männer verwendet, deren Kleidung besonders romantisch und auffällig war. Daher zeichnet den Dandy Look noch heute die Extravaganz der eigentlich formellen Kleidungstücke und der dazu getragenen Accessoires aus. Der Anzug besticht durch auffällige Farben und Muster, dazu werden Rüschenhemden, breite Krawatten oder Schleifen kombiniert.


Gentleman:

Die Ursprünge dieses zeitlosen Looks liegen in England. Wo auch sonst. Der Stil ist klassisch in der Wahl der Kleidungsstücke, doch wesentlich ist ihm die oberflächliche Zurückgenommenheit. Gentleman-like eben. Ein Anzug ist daher kein Muss! Ein elegantes Sakko kombiniert mit einer eleganten Hose kennzeichnen ebenso den Gentleman von Welt! Wichtig sind die gedeckten Farben und zurückhaltenden Muster – bei hoher Qualität der Stoffe und Schnitte.

Casual Look für Männer
© Mosquidoo – Fotolia.com


Gothic:

Grundelemente sind die Farbe Schwarz sowie okkulte oder religiöse Applikationen und Accessoires. Die Schnitte sind häufig der Bekleidung des Mittelalters entlehnt, wobei sich heute aber oft auch Elemente aus den 80ern einschleichen.


Maritim:

Die klassischen Farben dieses Stils sind rot, weiß und dunkelblau. Sie werden in der Regel mit hellen Beige- oder Jeanstönen sowie luftigen Stoffen kombiniert. Für die gute Bodenhaftung an Deck sorgt dann das passende Schuhwerk – z.B. Schuhe von van Bommel. Akzente setzen Stilelementen aus der Bootsmannkultur, wie z.B. Streifen, Embleme etc. Aber bitte nur dezent einsetzen, sonst drohen Verwechslungen mit Käpt’n Blaubär! Ahoi!


Punk:

Erlaubt ist alles was schockt; Leder, Latex, Nieten, zerrissene Shirts und Hosen. Und natürlich extreme Frisuren, mit knalligen Farben und radikalen Schnitten.


Rockabilly:

Ursprünglich eine Musikrichtung, bei der sich Rhythm&Blues sich mit Countrymusik mischte. In der Mode bezeichnet der Rockabilly-Look den nostalgischen Rückgriff von Liebhabern auf Stilelemente der 50er-Jahre: Haartollen und Koteletten, Wayfarer-Sonnenbrillen, enge Jeans oder schwarze Stoffhosen, Bowling- und Arbeiterhemden mit auffälligen Mustern, Panama-Hüte und vieles mehr.


Vintage:

Die wörtliche Ãœbersetzung des englischen Begriffs Vintage wäre „Ernte“. Wobei damit nicht ausschließlich der Ernetvorgang angesprochen ist, sondern der allgemeine Wortgebrauch. Also auch im Zusammenhang mit den Jahrgängen. Daraus ergibt sich auch schon die Bedetung in der Mode. Vintage bezeichnet hier erlesene Kleidungsstücke verschiedener Jahrzehnte oder gar Epochen. Diese werden entweder miteinander kombiniert, oder als einzelne Unikate in Ergänzung getragen.

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