Der Wollschal – Lassen Sie sich einwickeln!

am 23. November 2010

Quasi über Nacht zog ein klirrender Winter in ganz Deutschland ein. Genau so wenig wie ohne Winterreifen sollte man jetzt nicht ohne Wintermantel und Fäustlinge unterwegs sein. Das ist nicht die Zeit für flatternd-feine Seidenstöffchen, jetzt muss der dicke Wollschal her!

Schal, Accessoire, Winterschal, Herrenschal
Schal von Bugatti

Seinen Ursprung hat der Schal im fernen Kaschmir, wo er Teil der traditionellen Bekleidung war. In Europa kam der Schal als großes Umschlagtuch im 18. Jahrhundert in Mode und diente in der Damenmode als weit verbreitetes, wärmendes, eigenständiges Kleidungsstück. Im 19. Jahrhundert verdrängte der Mantel jene großen Wolltücher. Der Schal wurde kleiner und ergänzte den Wintermantel als wärmendes Accessoire für den Hals.

Heutzutage kann der Schal neben dem wärmenden Aspekt auch andere Funktionen haben. Sei es die politische Symbolik des roten Momper-Schals, oder das Bekenntnis zum favorisierten Fußballclub mit dem Fanschal. Modisch setzt man mit diesen Exemplaren jedoch keine Akzente. Sparen sollte man an diesem Accessoire auf keinen Fall! Wer zum 08/15 Karoschal aus Schurwolle greift, verschenkt die Chance, einen echten Hingucker zu setzten, der ein hochwertiger Schal sein kann. Besonderes Augenmerk muss neben der Optik natürlich dem Material geschenkt werden. Schließlich ist die Haut am Hals besonders empfindlich und soll umschmeichelt und nicht gekratzt werden.

Kaschmir aus der Wolle der Kaschmirziege ist der Klassiker. Diese Naturfaser aus der Unterwolle des Tieres gehört zu den teuersten Fasern der Welt. Pro Tier können nur ca. 150 Gramm gesammelt werden, die in Handarbeit von den Haaren der Oberwolle bereinigt werden müssen. Aus diesem Grund wird Kaschmirwolle oft nur als Anteil verwendet. Doch auch die Alpaka- oder Merinowolle überzeugen mit hohem Tragekomfort und gutem Wärmeverhalten.

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