Gürtel gehen neue Wege

am 16. Februar 2011

Die Trends der New Yorker Fashionshows deckten diverse Themen ab. Bis in den Herbst und Winter findet man unter anderem viel Rustikales: Schäfer und Bergsteiger waren die Inspiration von Designer wie Bespoken und Gilden Age.

Gürtel, braun, Leder
Gürtel von bugatti

Man setzt auf folkloristische Elemente wie Lodenstoffe, Fell und derbe Wanderstiefel. Clavin Klein ließ sich eher von der HipHop-Mode anregen. Aber auch der Piratenlook sowie Röcke und Kleider für Männer waren zu sehen. Die Bandbreite war beachtlich. Aber ein Accessoire wurde einheitlich und quer durch die Designerriege zum kollektiven Hingucker: Der gebundene Gürtel.

Selten haben Gürtel eine so zentrale Rolle gespielt. Beim Bergsteigerlook wurde derbes Leder über dicken Jacken getragen. Für diesen Stil eignen sich beispielsweise Replay Gürtel perfekt. Schmale Ripsgürtel oder goldene Gliedergürtel mit Hakenverschluss sah man in der Taille über Anzugsjacken getragen. Ganz entscheidend für den neuen Trend: Der Gürtel ist eher schmückendes und dominantes Beiwerk als dass er im Verborgenen eine ‚tragende Rolle’ spielt. Und ganz wichtig: Gürtel werden geknotet oder gebunden. Will heißen, man trägt das gute Stück quasi verschlussfrei, mehr oder weniger kunstvoll verknotet oder man nützt die Dochtschnalle ganz klassisch, windet das überstehende Ende jedoch um den Gürtel. So gesehen u.a. bei Gilden Age und Michael Kors.

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