Taschentrend: Schultern Sie den alten Rucksack

am 7. April 2011

Lange war der Rucksack in der Herrenmode tabu. Rucksäcke gaben dem Träger diesen Touch von zu viel (Nach-)Lässigkeit. Der letzte Wintertrend zur rustikalen Mode hat das Image des als Oberstufen-Schultasche verschrienen Rucksacks einen gewaltigen Schub nach vorne verliehen. Jetzt könnte der Rucksack sogar die Messengerbag vom Thron der Freizeittasche verdrängen!

Rucksack, Tasche, Trend
Schweizer Armeetornister
©Marcel

Rucksack zu tragen ging, modisch gesprochen, seit vielen Jahren gar nicht! Beim Freizeitlook ging das höchstens beim Wandern durch. Dieser Winter läutete für das praktische Transportmittel ein Comeback ein.

Praktisch ist der Rucksack auf jeden Fall. Das lässt sich nicht bestreiten. Im Gegensatz zum Weekender oder zur Messenger Bag wird der Träger nicht einseitig belastet und hat beide Hände frei. Modisch ist der Weekender zwar immer noch ein ganz heißes Eisen im Feuer, im Straßenbild finden sich jedoch nur wenige Mutige, die ihn spazieren tragen.
Satt gesehen hat man sich so langsam an der Messenger Bag. Die bietet durch dir Materialvielfalt zwar optisch viele Möglichkeiten und wird sicher nicht ganz von der modischen Bildfläche verschwinden – aber die Bühne ist bereit für neue Impulse.

Im Winter wurden die städtischen Gefilde von urbanen Bergsteigern erobert. Mit ihnen kamen schwere Boots, grober Strick und eben der klassische Rucksack wieder zurück. Die Rucksäcke, die den neuen Trend setzen, sind nicht sportiv, sondern rustikal und derb. Dickes Leder oder schweres Canvas-Leinen mit Lederverstärkung sind besonders beliebt. Kantige Formen, die an die Tornister der Schweizer Armee erinnern, jedoch in Material und Farben modernisiert wurden, wird man in Zukunft auch öfter sehen. Sie passen vor allem zum sportiven Sommerlook.

Besonders schöne Modelle haben wir bei Mark O’Polo und Gucci entdeckt.

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