Sommerschal – Leger den lauen Lüftchen trotzen

am 19. Mai 2011

Wenn die Temperaturen steigen, lockern sich die Moderegeln. Außerhalb von Branchen mit strengem Dresscode, wie dem Bankwesen, darf man auch im Job mal die Krawatte im Schrank hängen lassen. Gegen Zugluft und optische Langeweile hilft dann ein lässiger Sommerschal.

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Sommerschal von Cinque

Schals stammen ursprünglich aus der Region Kaschmir, die weltweit durch die Wolle ihrer Kaschmirziegen bekannt ist, eine der feinsten und kostbarsten Wollarten der Welt. Der Kaschmirschal, der eine besonders hohe wärmende Eigenschaft hat, war ein rechteckig oder quadratisch gewebtes Stück Stoff.

Im 17. Jahrhundert wurde der Schal auch in Europa populär. Vor allem Frauen schätzten den Schal, der oft die Dimension eines großen Umschlagtuches annahm, wegen seiner wärmenden Eigenschaft.

Immer diente der Schal aber auch dekorativen Zwecken. Aufwendige Muster, Stickereien oder besondere Farbakzente gaben dem Träger die Möglichkeit, auch einfache Kleidung modisch aufzuwerten. Hier spielt auch die Art, wie der Schal drapiert oder geknotet wird, eine große Rolle.

Der Sommerschal für den Herrn hat mit dem wärmenden Winterstrick wenig gemeinsam. Bevorzugtes Material ist Baumwolle oder Leinen oder ein Gemisch aus beiden Pflanzenfasern. Das Gewebe soll locker sein, da der wärmende Aspekt im Hintergrund steht. Farbe ist zwar ein Thema der Saison, vor allem Aquamarintöne dürfen auch im Sommerschal 2011 vorkommen, zu schrill soll es jedoch nicht werden und Seidenschals gehören, wenn überhaupt, zur Abendgarderobe.

Der aktuelle Sommerschal ist gestreift, gecrasht und hat Fransen. Karos sind zwar kein in der Hemdenmode kein aktuelles Modethema, dürfen beim Sommerschal durchaus vorkommen, jedoch nur in zurückgenommenen Tönen und mit verschwommenen Übergängen.

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