Schon gewusst, woran man ein echtes Hawaiihemd erkennt?

am 20. Mai 2011

In Deutschland gibt es eine kleine, aber treue Gemeinde von Hawaii-Hemden-Liebhabern. Dass sie damit nicht im Trend liegen, ist ihnen egal und sei ihnen ob der guten Laune, die diese Oberhemden versprühen, hiermit verziehen. Es gibt Sammler von Hawaiihemden, und die wissen genau, woran man ein Originalhemd von der Insel erkennt. Denn nicht jedes schreiend bunte Hemd kommt von der schönen Insel im Pazifik.

Hawaiihemd, Freizeitmode, Oberhemd, kurzärmlig
Modernes Hawaiihemd © Peng

Um 1840 entstanden in Honolulu die ersten Hawaiihemden. Die Hemden, waren vor allem bei der polynesischen Bevölkerung und bei polynesischen Einwanderern beliebt. Damals wurden sie vor allem von floralen und traditionellen Mustern geziert. Anfang des 20. Jahrhundert trug ein Tanzschüler aus Samoa das Hemd, genäht aus Stoffen seiner Heimat. Seine Tanzlehrerin war so begeistert davon, dass sie aus diesen Stoffen Hemden für ihre ganze Tanzgruppe schneidern ließ. Sie trat damit einen Trend auf Hawaii los, der auch Soldaten und Touristen begeisterte.

Auf Hawaii dürfen die Hemden übrigens auch im Business-Bereich getragen werden und Elvis Presley und Tom Selleck gehören zu den charmantesten Werbeträgern dieser Freizeitmode.

Echte Hawaiihemden gibt es in den verschiedensten Motiven. Neben Blumen, Mustern, Wappen und Landschaften kann man sich Brust und Rücken heute auch mit eher prosaischen Motiven wie Bierflaschen Autos und Sportmotiven zieren.

Was bei allen echten Hawaiihemden jedoch gleich sein muss, ist der gerade Schnitt des Bundes, der damit zu tun hat, dass das Hemd prinzipiell über der Hose getragen wird. Das Hemd ist kurzärmlig. Außerdem hat das Hawaiihemd gewöhnlich eine Brusttasche auf der linken Seite, die das Muster nicht unterbrechen soll. Die Knöpfe des echten Hawaiihemdes bestehen aus echter Kokosnussschale.

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