Haarpomade – gut in Form bis zum Scheitel

am 25. Mai 2011

Herrlich altmodisch wird Ihnen um das Haupt, wenn Sie Ihr Haar mit Pomade stylen. Stummfilmstar Rudolph Valentino war der erste Superstar, der die Paste populär machte. Götz Alsmann ist die deutsche Galionsfigur der Tollenträger und Pomadenprotagonisten.

Wer seinem Haar und seinem Look etwas Gutes tun will, der lässt Haargel im Regal stehen und greift zu einer Dose Pomade. Gel enthält hauptsächlich Wasser und Alkohol. Festigkeit und Stand verleihen filmbildende Polymere. Durch den verdunstenden Alkohol entsteht am Haar jedoch ein austrocknender Effekt. Auch ist gegeltes Haar nach dem Trocknen nur noch bedingt formbar.

Die klassische Pomade ist von wachs- oder fettartiger Konsistenz. Das Haar wird gepflegt und nicht ausgetrocknet. Bestandteile sind Vaseline, Öle, Wachse, Lanolin und Duftstoffe. Anders als Gel kann man Pomade jedoch nicht ausbürsten.

Pomade verleiht dem Haar einen glänzenden, feucht wirkenden Look. Sie ist formend und wirkt pflegend. Die Festigung kann je nach Produkt variieren. Im Handel findet man noch immer klassische Produkte wie Murray’s, die bereits seit 1925 auf dem Markt sind. Neben den verschiedenen Graden an Festigung stehen auch verschiedene Duftnoten zur Auswahl.

Ihre Hochzeit erlebte die Pomade wohl in den fünfziger Jahren, damals gehörte der Pomadenschopf zum perfekten Outfit und die Jugendlichen türmten ihr Haupthaar zu imposanten Tollen auf. Allen voran Elvis Presley.
Hochmodisch ist der Pomadenschopf auch noch heute in Kombination mit dem aktuellen Preppystyle.

Wichtig bei der Pomade ist die richtige Dosierung. Fangen Sie mit einer kleinen Portion an, die sie zwischen den Händen erwärmen, damit sie sich fein und gleichmäßig im Haar verteilen lässt. Pomade wird übrigens immer im trockenen Haar angewandt.
Durch einmaliges Waschen lässt sich Pomade oft nicht rückstandslos entfernen. Aus diesem Grund sollte man auf hohe Qualität bei dem Produkt achten und auf natürliche Inhaltsstoffe Wert legen.

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