Sonnenbrillen – UV-Schutz mit integriertem Coolness-Faktor

am 15. Juli 2011

Bei der aktuellen Regensaison bleiben die Sonnenbrillen in ihrem Etui. Wenn es auch der 80er-Jahre-Hit „I wear my sunglasses at night“ anders vermuten lässt: Sonnenbrillen sind ein Accessoire für schönes Wetter – alles andere wirkt albern!

Sonnenbrille, Ray Ban, Wayfarer
Braune Ray Ban im Retro-Look

Auf die Strahlen der Sonne warten wir alle, aber unseren Augen wird das grelle Licht schnell zu viel. Bereits Kaiser Nero fühlte sich ums Jahr 60 n.Chr. von gleißendem Mittagslicht beim Betrachten der Gladiatorenkämpfe gestört. Er pflegte die grausamen Spiele durch grüne Smaragde zu bestaunen.
Auch in kälteren Gefilden wollte man sich schützen. Die Eskimos, deren Augen im ewigen Schnee und Eis bei Sonneneinstrahlung einer extremen Belastung ausgesetzt sind, entwickelten Schneebrillen aus Knochen, die mit einem schmalen Sehschlitz versehen waren.

In Europa entwickelte der Konstrukteur James Ayscough 1752 die ersten Sonnenbrillen aus Rauchglas. 1908 wies man die Schädlichkeit von UV-Licht wissenschaftlich nach, aber bereits 1905 begann man in der Traditionsfirma Rodenstock mit der Entwicklung von Sonnenbrillen, deren Gläser über einen UV-Schutz verfügten.

Der Klassiker unter den Sonnebrillen ist seit den Fünfziger Jahren die Ray Ban ‚Wayfarer’. Mit ihrem Gestell aus Kunststoff war sie ultra-modern. Audrey Hepburn setzte ihr im Film „Frühstück bei Tiffany“ ein Denkmal. Überhaupt gehören Sonnenbrillen bei Hollywoodstars zu den Standard-Accessoires. Sie verleihen Coolness mit einem Schuss Arroganz und schirmen vor neugierigen Blicken ab.

Wir raten Männern, aber auch Frauen vor der Unsitte der Oversized-Brillen ab. Zu fröhlichen Farben darf diesen Sommer aber gerne gegriffen werden. Sowohl beim Rahmen als auch bei den Gläsern. Bunte Gläser sehen nicht nur schön aus, sie beeinflussen auch Ihren Blick auf die Welt. Rosafarbene Gläser erhöhen die Kontraste und erlauben auch bei wenig starkem Lichteinfall eine gute Sicht. Orange Gläser blockieren blaues Licht und lassen auch bei bedecktem Himmel die Farben strahlen. Gold-Gelbe Gläser sorgen für mehr Kontraste und braune Gläser verbessern den Tiefeneffekt.

Bei der Wahl der Gläser ist auch das Material zu beachten: Gläser aus Glas sind zwar nicht so bruchfest und leicht wie Plastikgläser, sind jedoch resistenter gegen Kratzer und überzeugen mit einer besseren Klarheit.

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