Der Trenchcoat trotzt modisch jedem Schmuddelwetter

am 14. September 2011

Seine Feuertaufe bestritt der Trenchcoat erfolgreich in den Schützengräben des ersten Weltkrieges. Der leichte Mantel, der damals ausschließlich den Offizieren vorbehalten war, hat sich auch in Friedenszeiten bewährt. Er gibt nicht nur Filmhelden einen Hauch von zeitloser Eleganz und bleibt ein Liebling der Designer.

Ohne den hochgeklappten Kragen seines Trenchcoats wäre Humphrey Bogart in „Casablanca“ nur halb so cool. Und die zauberhafte Art, wie ein Trenchcoat die zerbrechliche Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffanys“ kleidet, ist von keinem anderen Regenmantel zu übertreffen.
Der klassische Trenchcoat wurde um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts entwickelt. Wer genau sich als Schöpfer des Herrenmantels bezeichnen darf, darüber gehen die Meinungen der Experten auseinander.

Der dicht gewebte Gabardinestoff aus Baumwolle gibt dem Mantel die nötige Resistenz für regnerische Tage. Diese Eigenschaft schätzte man eben auch in den Schützengräben des ersten Weltkrieges. Für Offiziere war der Trenchcoat ein optionaler Teil ihrer Uniform, den sie zu schätzen wussten.

Der klassische Trenchcoat (benannt nach dem ‚trench’, englisch für ‚Schützengraben’), ist doppelreihig mit zehn Knöpfen und hat eine Schulterpasse. Typisch sind auch die Schulterriegel, an denen die Offiziere früher ihre Rangabzeichen befestigten. Als Farben sind Beigetöne, khaki oder schwarz beliebt. Der robuste Baumwollstoff weist Feuchtigkeit ab, aber selbst mit Innenfutter ist der Trenchcoat nichts für extrem kalte Temperaturen. Als Wintermantel ist der Trench eine eindeutige Fehlbesetzung.

An kühlen Sommerabenden und für die Übergangszeiten ist der Trenchcoat perfekt geeignet. Männer mit Hang zu klassischer Mode mit Stil kombinieren ihn mit einem hochwertigen Fedora. Unabhängig von den wechselnden Modeströmungen: Mit einem Trenchcoat liegen Sie immer richtig!

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