Der Cardigan – Jetzt wird es kuschelig

am 2. November 2011

Wenn die Abende kühler werden und man lieber auf der Couch als auf der Piste ist, ist eine kuschelige Jacke genau das Richtige für einen entspannten Abend. Der Klassiker unter den Strickjacken ist der Cardigan. Diese wollen wir Ihnen gerne warm ans Herz legen.

Die berühmteste Strickjacke der jüngeren Geschichte trug Helmut Kohl bei seinem Treffen mit Michail Gorbatschow im Kaukasus. Das bequeme, gute Stück in marineblau hat einen Ehrenplatz im Deutschen Historischen Museum.

Der Name ‚Cardigan’ geht auf den siebten Earl of Cardigan, James Thomad Brudenell, zurück.
Der Cardigan besteht aus Strick und wird vorne mit Knöpfen oder einem Reißverschluss geschlossen. Stil und Wärmewirkung variieren und sind von Dicke und Qualität des Materials abhängig. Cardigans aus feiner Baumwollqualität schaffen es eher ins Büro als grob gestrickte Wolljacken mit Zopfmuster aus der irischen Tradition der Aranmuster. Diese sind dem Ursprung der Jacke als Bekleidung der Fischer am Nähesten. Die frühere Arbeitskleidung gehört heute aber modisch eindeutig in den Freizeitbereich.

Trotzdem sieht man der Cardigan vermehrt auf den Laufstegen. Lange als ‚Alt-Herren-Jacke’ verschrien, macht hier die Kombination den Stil. Für den Preppy Stil, der in der Streetwear-Variante gerne übertrieben und ironisiert wird, kombiniert man einen karierten Cardigan mit Hemd und Fliege. Die gröberen Cardigans werden im entspannten Naturburschen-Look oft einfach nur mit einem T-Shirt kombiniert, was den jugendlichen Touch gibt. Um die rustikaleren Cardigans modisch aufzuwerten, entscheidet man sich am Besten für ein Modell mit breitem Schalkragen, der außerdem auch noch besonders gute Wärmeeigenschaften hat und erspart bei sinkenden Temperaturen auch mal den Schal.

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