Das T-Shirt: Minimales Design – Maximale Vielfalt

am 24. Mai 2012

Manche Dinge des Alltags sind so selbstverständlich, dass man sie kaum mehr bewusst wahrnimmt. Das T-Shirt ist so ein Objekt. Als James Dean und Marlon Brando das weiße „Leiberl“ vom Unterhemd zum Rebellenoutfit adelten, konnte man mit einem T-Shirt noch schockieren. Heute ist das T-Shirt die einfachste und preisgünstigste Art, abwechslungsreich Mode zu kombinieren.

Grau oder weiß, ganz ohne Schnörkel – diese Shirts gehören einfach zur Grundgarderobe. Sie erinnern am ehesten an die ursprüngliche Funktion des T-Shirts als Unterhemd. Zwei Filme haben diese Shirts zum Kult gemacht: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (1955) und „Endstation Sehnsucht“ (1951). Was früher den Rebellen ausmachte, kann heute schnell langweilig wirken. Selbst beim Sport will der modische Mann keinesfalls als graue Maus erscheinen. Aber mit dem richtigen Shirt setzen Sie Akzente und Hingucker!

Gönnen Sie sich T-Shirts von höchster Qualität, wie beispielsweise jene von camel active. Auch wenn Ihr Gegenüber kein Modeexperte ist – billigen Shirts sieht man ihre mindere Qualität meist an. Vergessen Sie nie, dass Sie mit Ihrer Kleidung immer eine Botschaft senden. Gerade bei Baumwoll-Shirts sollten Sie auf die Herkunft achten. Immer mehr Hersteller setzen auf Transparenz, was die Herstellungsmethoden angeht und immer häufiger kommt Bio-Baumwolle zum Einsatz. Eine Entwicklung, die man als Kunde unterstützen sollte.

Wir alle kennen das Phänomen des Lieblingsshirts. Es mag noch so viele Jahre auf dem Buckel haben, wir mögen uns nicht davon trennen. In Ihr Lieblingsshirt zu schlüpfen ist für Sie ein wenig wie zu Hause ankommen? Wir raten Ihnen, es spätestens nach der zweiten Saison auch nur noch zu Hause zu tragen. Legen Sie sich für diesen Sommer eine Kollektion von Shirts in fröhlichen Farben zu. Ob einfarbig, in Blockstreifen oder mit Aufdruck – zur Persönlichkeit soll es passen. Ab 30 sollte man sich jedoch fragen, ob man noch immer Repräsentant für ein US-College, ein Produkt oder eine Comicreihe sein möchte. Entscheiden Sie sich lieber für klare, graphische Designs ohne Werbebotschaft.

Uns gefallen Pocket-Shirts. Die kleine Brusttasche mag zwar wenig praktischen Nutzen haben, wertet ein Shirt aber optisch enorm auf. T-Shirts im Ringerdesign vermitteln mit kontrastfarbenen oder weißen Blenden an Ärmeln und Ausschnitt Pepp. Ein V-Ausschnitt, der nicht unseriös tief geschnitten sein sollte, ist modischer als der halsnahe Rundhals-Ausschnitt. Streifen, bevorzugt Blockstreifen statt Ringel, verströmen junge Frische und Sportlichkeit.

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