Olympiamode – Top-Designer kleiden Top-Sportler ein

am 1. August 2012

Es galt den Olympioniken aus aller Welt Mode für die Wettkämpfe und die offiziellen Auftritte den durchtrainierten Sportlerleib zu schneidern! Dieser Herausforderung stellten sich die bekanntesten Modedesigner aller teilnehmenden Nationen. Darunter Ikonen wie Ralph Lauren und Giorgio Armani.

Stolz wie Bolle war, wer auserwählt war, die Sportler der aktuellen Olympiade in London einzukleiden. Wenn sich zur Eröffnungsfeier beim Einmarsch der Nationen das Rund des Olympiastadions in einen gigantischen Laufsteg verwandelt, schaut immerhin die ganze Welt zu. Mehr Öffentlichkeit geht nicht! Aber selbstverständlich ist es nicht nur eine erfreuliche PR-Maßnahme, sondern auch eine Ehre, das eigene Land indirekt, beziehungsweise optisch, im sportlichen Wettkampf zu vertreten.

Die deutschen Sportler tragen Mode von Willy Bogner, entstanden in Zusammenarbeit mit adidas und Sioux. Bogners Kreationen in pink und himmelblau sorgten jedoch nicht für einhellige Begeisterung bei den Betrachtern. Kritik ganz anderer Art musste sich Ralph Lauren stellen. Die Tatsache, dass seine Kleidung nicht in den USA, sondern in China hergestellt wurde, löste in den USA einen Sturm der Empörung aus. Ganz patriotisch war jedoch seine Farbgestaltung: Blau, weiß und rot sind seine Outfits. Für die gleichen Farben, jene des Union Jacks, entschied sich auch Stella McCartney, die für Großbritannien ebenfalls mit adidas kooperierte.

Gewohnt elegant und zurückgenommen sind die Kreationen von Giorgio Armani für das italienische Team. Er blieb seiner gedeckten Farbpallete treu und lässt die Sportler ganz reduziert in schwarz auftreten. Lediglich die italienische Segelmannschaft tritt in kräftigem blau an – die Segler wurden allerdings auch von Prada eingekleidet.

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