Bettwäsche: Der schicke Anzug fürs Bett

am 12. September 2012

Heute dehnen wir den Begriff der Herrenmode weiter als gewöhnlich, auf Accessoires für die Wohnung – genauer gesagt fürs Schlafzimmer. Bettwäsche ist eines der einfachsten Mittel, um dem Raum mit minimalem Aufwand ein neues Gesicht zu geben.

Bettwäsche hat zunächst eine ganz funktionale Aufgabe: Der Bezug schützt Decken vor Verschmutzung und lässt sich leicht reinigen. In der Nacht verliert der Mensch Schweiß und Hautschüppchen. Dank der Bettwäsche kann die Liegestatt hygienisch sauber gehalten werden. Die regelmäßige Wäsche ist vor allem für jene ein wichtiges Thema, die unter einer Hausstauballergie leiden. Hierbei handelt es sich nämlich genau genommen um eine allergische Reaktion auf die Ausscheidungen von Hausstaubmilben, die sich bevorzugt von menschlichen Hautschüppchen ernähren.

Doch zu appetitlicheren Themen: Dem ästhetischen Aspekt von Bettwäsche und den verschiedenen Materialien. Wer Wert auf seine Kleidung legt, der sollte sein Stilempfinden nicht an der Schlafzimmertür abgeben. Am beliebtesten sind nach wie vor Bettbezüge aus Baumwolle. Baumwolle kann kühlen, oder, vor allem in Form von angerauter Biberwäsche, auch wärmen. Der Seersucker hingegen, hat die am stärksten kühlende Wirkung. Er ist abwechselnd glatt und gerafft gewebt. Durch diese Struktur ist er nicht nur luftdurchlässiger, sondern muss auch nicht gebügelt werden.

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Mikrofaser. Sie ist pflegeleicht, trocknet schnell, ist farbecht und fusselt nicht. Trotzdem mag sich mancher nicht recht mit dem synthetischen Stöffchen anfreunden, der tatsächlich noch in recht schwankender Qualität angeboten wird. Schlimmstenfalls lädt sich der Stoff auf und sprüht in der Nacht blaue Funken oder ist unangenehm „rutschig“ auf der Haut. Bettwäsche aus Satin und Seide ist wegen des kühlen und sehr glatten Griffs ebenfalls nicht jedermanns Sache.

Näher auf das Innenleben von Bettwäsche und Laken, sprich Decken und Matratze, einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Welches nun die richtige Matratze ist, darüber diskutieren sich Experten immer wieder die Köpfe heiß. Der Trend bei Decken geht zum synthetischen Material. Diese sind der klassischen Daunendecke in Sachen Pflege weit überlegen. Außerdem werden Daunen schnell zum Problem für Allergiker. Auch der Gewinnung von Daunen, die Gänsen meist bei lebendigem Leib ausgerissen werden, sollte man bei seiner Kaufentscheidung bedenken.

Die meisten Herren werden sich mit gedeckten Farben oder klaren Designs wie Streifen am wohlsten fühlen. Grautöne wirken souverän und edel, Bettwäsche in strahlendem Weiß ist weiterhin ein Klassiker und verbreitet klare Frische.

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