Muss Maniküre sein? Das liegt doch auf der Hand!

am 3. Januar 2013

Ob viele Damen wirklich ehrlich sind, wenn sie behaupten, das Erste, was ihnen an einem Mann auffalle, seien seine Hände? Wir wissen es nicht. Aber eines steht fest: Gepflegte Hände sind für einen guten Eindruck ein entscheidendes „Accessoire“. Wir erklären, wie Ihre Hände zur perfekten Visitenkarte werden.

Noch sieht man Männer selten in den Nagelstudios, die wie Pilze aus dem Boden der Ladenpassagen schießen. Es mag der beißende Geruch nach Aceton sein, der sie abschreckt, oder ganz einfach Schüchternheit. Dennoch sollte für jeden Mann, der auf ein gepflegtes Äußeres Wert legt, die regelmäßige Maniküre eine Selbstverständlichkeit sein. Um die Grundpflege kann sich – mit etwas Basiswissen – aber auch jeder selbst problemlos kümmern.

Das „Handwerkzeug“ für Ihre Nagelpflege sollte hochwertig sein. Billige Metallfeilen schädigen Ihren Nagel. Entscheiden Sie sich besser für Sandblattfeilen (mit grober und feiner Seite) oder für eine hochwertige Glasfeile. Die Technik des Feilens dürfte Ihnen aus der Heimwerkerei vertraut sein: Sie fangen mit dem groben „Schleifpapier“ an und werden immer feiner, für einen perfekten Abschluss. Besonders empfehlenswert sind komplexere Feilen mit bis zu sechs erschiedenen Flächen und Feinheitsgraden, die Sie mittlerweile in jedem Drogeriemarkt finden.

Schneiden und Feilen Sie Ihre Nägel immer trocken, d.h. auch nicht direkt nach dem Duschen oder Baden. Aufgeweicht ist ihr Nagel empfindlich und lässt sich schlechter bearbeiten. Der klassische Nagelknipser sollte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, wenn Sie sehr harte Nägel haben und diese länger nicht gepflegt wurden.

Arbeiten Sie mit der Feile immer nur in eine Richtung, von der Mitte nach außen. Nägel, die über die Fingerkuppe hinausreichen wirken bei Männern eher ungepflegt. Feilen Sie ihre Nägel also kurz und oval. Dass abgenagte Fingernägel, Nägel mit Nikotinverfärbung oder ein rissiges Nagelbett mit abstehenden Hautfetzen unappetitlich wirken, muss wohl nicht sonderlich erwähnt werden. Hier schafft oft ein Handbad mit Seifenwasser nach dem Feilen Abhilfe. Hartnäckigen Gerüchen werden Sie Herr, wenn Sie ihre Hände mit Zitronensaft einreiben.

Wuchernde Nagelhaut gilt es im Zaum zu halten. Hier sollten Sie jedoch nie Schneiden. Schnell kommt es dabei zu ausgesprochen unangenehmen Entzündungen des Nagelbettes. Weichen Sie das Nagelbett besser mit Seifenlauge oder einer speziellen Lotion ein. Dann können Sie die Nagelhaut mit einem Manikürstift mit einer hufförmigen Spitze aus Kunststoff zurückschieben. Den gleichen Zweck erfüllen auch speziell geformte Stäbchen aus Rosenholz. Zum Abschluss können Sie Ihre Nägel mit der Polierfläche einer Mehrzonenfeile regelrecht auf Hochglanz polieren. So gleichen Sie Längsrillen aus und geben Ihrer Nagelpflege den letzten glänzenden Schliff!

Betrachten Sie ihre Hände kritisch. Entfernen Sie Schmutz und pflegen Sie Ihre Hände mit einer hochwertigen Handcreme. So beugen Sie rissiger, trockener Haut am besten vor. Gerade in der Erkältungszeit sorgen Sie mit häufigem und sorgfältigem Händewaschen nicht nur für ein ansprechendes Äußeres, sondern schützen sich gleichzeitig bestens vor Infektionskrankheiten.

Scheinbare Kleinigkeiten, wie ein eingerissener Nagel können einen auf Reisen in den Wahnsinn treiben. Daher gehört ein Reise-Manikürset im Etui in jeden Kulturbeutel!

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