Herbst/Winter 2013/14: Fashion Weeks in Berlin und London zeigen die Trends

am 18. Januar 2013

Seit dem 15. Januar dreht sich in Berlin fast alles um Mode. Bis zum Sonntag geben sich Hollywood-Prominenz und Fachpublikum ein Stelldichein. Immer weiter steigt das internationale Interesse an dem Berliner Event.

Eröffnet wurde die Mercedes-Benz Fashion Week von den beiden Designern Hien Le und Sissi Goetze. Beide waren weit entfernt von wilden Modeexperimenten. Le zeigte unter anderem Hemden mit gestreiften Farbverläufen in edlen, dunklen Tönen. Goetzes Mode bestach durch strenge Schnittführung und hochgeschlossene Krägen. Alles durchaus tragbar. Beim Publikum kamen beide Shows gut an.

Unter anderem tummeln sich René Zellweger, Edward Norton und Joseph Fiennes neben der deutschen Prominenz in und um das zentrale Zelt am Brandenburger Tor. Das bisherige Highlight war wohl die mit Spannung erwartete Show von Hugo by Hugo Boss. Das Highlight aus Perspektive der Herrenmode war ein signalroter Zweiteiler.

Bereits abgelaufen ist die dreitätige Herrenmodewoche in London. Nachdem Mode für den Mann im Rahmen der traditionellen Londoner Fashion Week eher Schattendasein führte, entschloss man sich, mit Unterstützung des Princes Trust, vom Main Event abzukoppeln. Im Juni wurde die Veranstaltung erstmals durchgeführt und von Prinz Charles persönlich eröffnet. Beim zweiten Mal lud nun Premierminister Cameron zum offiziellen Startschuss in die Downing Street.

Top-Designer wie Alexander McQueen und Vivien Westwood ließen sich die Chance ihre Mode zu präsentieren nicht entgehen – wenn Westwood auch nur einen Teil Ihrer neuen Kollektion zeigte und sämtliche aktuellen Stücke erst in Mailand präsentieren wird. Als eine Verbeugung vor der britischen Mode sah man viel Urbritisches aus Tweed in klassischen Schnitten. Will man den britischen Modemachern Glauben schenken, kommt sogar wieder der traditionelle Bowler in Mode!

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