Geschniegelt und gezwirbelt: Trends 2013 mit Haargel

am 13. Februar 2013

Von verspielt bis streng reichen die Frisurentrends für Frühjahr und Sommer 2013. Auf jeden Fall taucht das gute alte Haargel wieder aus der Versenkung auf. Wir verraten, wie sie sich damit stylen und welche brandaktuellen Trends auch für den Anzug-Träger umsetzbar sind.

Auf den Laufstegen sah man sie wieder: Die streng gegelten Haare im Wetlook, ganz wie damals in den 80ern, Miami Vice Style. Wer diesen Stil im Alltag umsetzen will, braucht Selbstvertrauen, Stilgefühl und sollte sich selbst realistisch einschätzen können.

Es braucht nämlich ein wirklich markantes und interessantes Gesicht, damit dieser strenge Look seine volle Wirkung erzielt. Manche Männer verströmen mit diesem Haarstyling Klasse pur – am besten kombiniert mit einem Anzug, der einem James Bond würdig ist. Bei anderen wirkt er, sagen wir einmal „schmierig bis maffiös“. Im Zweifel sollten Sie sich den tiefen Griff in den Geltopf also besser verkneifen.

Weniger riskant, aber genau so trendig und stylish sind „Spiky Hair“ und der „Shag“. Den Shag tragen zum Beispiel David Guetta (in der langen Variante) und Owen Wilson (mittellang). Es handelt sich um einen fedrig geschnittenen Stufenschnitt mit tiefem Seitenscheitel, der gerne in Britpop-Manier ins Gesicht frisiert wird. Hierbei werden einzelne Strähnen mit Gel oder Wachs akzentuiert. Die Frisur verleiht umgehend einen jungenhaften Charme.

Der vermutlich stärkste Trend, der auch für Geschäftsmänner zum Anzug sehr tragbar ist, sind die „Spiky Hair“. Die Seiten werden kurz bis sehr kurz getrimmt. Das Haar am Oberkopf bleibt etwas länger. Diese längeren Haare werden nun spitz zulaufend gestylt. Dabei soll der Look weniger an den Mohikaner-Punk-Look erinnern. Denken Sie eher in Richtung „Max und Moritz“ und zwirbeln sie die strubbelige Tolle nicht nur nach oben, sondern auch nach vorne. Frech, lässig und verwegen soll das Ganze wirken.

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