M51: Wie der Fischschwanz an den Parka kam

am 9. April 2013

Das Militär hat zahlreiche Kultstücke der Männermode „erfunden“. Neben dem Trenchcoat ist auch der M51 – auch Fish Tail Parka genannt – ein Produkt aus kriegerischen Zeiten, das den Weg in die unmilitärische Welt der Herrenmode gefunden hat.

Man schrieb das Jahr 1950, die Welt hielt angesichts des Koreakrieges den Atem an.

Neben furchtbaren Schlachten, die sich dort UN-Truppen mit nordkoreanischen und chinesischen Soldaten lieferten, machte vor allem das gnadenlose Klima in Korea den US-Soldaten zu schaffen.

Im kommenden Jahr rüstete man die US-Truppen mit einem neuen Parka aus, der den Unbilden der Natur mehr entgegensetzen sollte: Der M51 war geboren.

Der „Fischschwanz“ am Rückenteil des Parkas dient keinen ästhetischen Zwecken. Die Soldaten sollten diese beiden Stoffstücke nach vorne um die Beine festbinden. So sollten sie und ihre Ausrüstung vor kaltem Wind und Regen geschützt werden.

Schnell aber wurde der Parka von der Soldatenjacke zum beliebten Modestatement. Vor allem die Mods der 60er Jahre trugen ihn auf ihren Vespa-Rollern. Sie ließen die Fischschwänze jedoch lieber fröhlich im Fahrtwind flattern.

Die M51 aus jener Zeit sind zu echten Sammlerobjekten geworden. Wir empfehlen jedoch zeitgemäßere Fish Tail Parkas, wie die von Aigle. Diese orientieren sich an den Originalen und kombinieren gleichzeitig moderner Verarbeitung und Materialien mit dem traditionellem Schnitt.

Der gerade geschnittene Parka hat zwei große Pattentaschen und eine angenähte Kapuze. Mit Kordeln lässt sich die Weite in Taille und Saum verstellen. Vor allem für die windigen Tage der Übergangssaison sind Sie mit einem Fish Tail Parka perfekt ausgerüstet und zugleich modisch gekleidet!

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