Regenjacken – Die halten garantiert dicht!

am 26. Juni 2013

Der deutsche Sommer 2013 gibt den traurigen Anlass, einen genaueren Blick auf unser Objekt der Woche zu werfen: Die Regenjacke! Der Niederschlag droht uns derzeit öfter zu überraschen, als uns lieb ist. Ein praktischer Wetterschutz, wie die klassische K-Way Regenjacke, wird da zum treuen Begleiter.

Die alten Römer und Griechen verstanden es bereits, sich vor den Unbilden der Natur zu schützen. Mit Capes aus dicht gewebter Wolle schützten Schäfer, Bauern und Soldaten sich leidlich gut vor der Nässe von oben. Im Mittelalter trugen Nachtwächter und Co. bei schlechtem Wetter Pelerinen aus Segeltuch, die oft mit Pelz gefüttert waren.

Dank der Fortschritte in der Stoffentwicklung ist die Regenjacke von heute deutlich zuverlässiger und absolut wasser- und winddicht. Dafür sorgen unter anderem verschweißte Nähte und wasserundurchlässiges Nylon oder Microfaser.

Im Gegensatz zum Windbreaker, einer Schlupfjacke, hat der klassische Regenblouson einen durchgehenden Reißverschluss. Ein echter Klassiker sind die Regenjacken von K-Way. Erfunden wurden diese 1965 von dem Franzosen Léon-Claude Duhamel. Er nannte sie „en cas“ (de pluie) – „falls“ (es regnet) oder kurz: „en-K“. Sie wurden bald in „K-Way“ umbenannt.

Die klassische K-Way, die man zusammengefaltet in ihre eigene Tasche stecken kann, ist ein Kultgegenstand der 80er Jahre. Entweder man schnallt sie sich mit zwei in der Tasche vernähten Bändern um die Taille oder hängt das Leichtgewicht mit einem ebenfalls angebrachten Karabinerhaken an Rucksack oder Tasche fest.

Falls das gute Stück einmal verloren gehen sollte, verfügen manche Modelle auch über ein Adressschild, damit der ehrliche Finder es an den Besitzer zurückschicken kann. Besonders leicht sind die ungefütterten Modelle. Die Modelle, die im Rumpfbereich mit Jersey gefüttert sind, sorgen hingegen für zusätzliche Wärmefunktion und Tragekomfort.

Wir drücken trotzdem die Daumen, dass die Wettergötter es ab sofort gut mit uns meinen und die Regenjacken möglichst oft trocken bleiben.

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