Jockey – Die erste Unterhose auf dem Mond

am 4. Juli 2013

Jockey steht weltweit für qualitativ hochwertige Damen- und Herrenwäsche. Das Unternehmen, das immer wieder mit Innovationen überrascht, hat traditionsreiche Wurzeln die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

1876 gründete der pensionierte Pastor Samuel T. Cooper in St. Joseph Michigan ein Unternehmen für Strickwaren. Er war spezialisiert auf Arbeitssocken und fand damit reißenden Absatz. Bereits 1878 produzierte er, damals unter dem Namen ST Cooper & Sons, 2500 Paar seiner nahtfreien Socken pro Tag.

Erst im Jahr 1898 kam die legendäre Unterwäsche hinzu. Heute findet man bei Jockey alles vom Herren-Bademantel über die Tasche, Mütze bis zum Pyjama. Herren und Damen weltweit lassen sich von Qualität und der lässigen Sportlichkeit des Designs begeistern.

Angefangen hat die einzigartige Erfolgsgeschichte mit einem Einteiler aus Hose mit kurzen Beinen und einem Shirt. 1934 entwarf Arthur Kneibler dann Jockeys „Aushängeschild“, die kurze Unterhose mit dem Eingriff in Form eines umgedrehten Y. Inspiriert hat ihn dazu angeblich eine Postkarte von der französischen Riviera von einem Mann in einer Art Herrenbikini.

Jockey war auch die erste Firma, die ihre Produkte stolz in Cellophan verpackt auf der Ladentheke präsentieren ließ. Bis dahin wurde Unterwäsche bis zum Verkauf verschämt im Lager versteckt.

Jockey entwickelte sich zu einem weltweiten Verkaufsschlager. Aber der Erfolg geht sogar über den Planeten Erde hinaus: Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond, trug bei seinem „großen Schritt für die Menschheit“ Unterwäsche von Jockey. Später entwickelte Jockey spezielle Unterwäsche für die NASA, die auf jede Temperaturschwankung ausgleichend reagiert.

Die Europazentrale findet man übrigens im süddeutschen Hechingen. Weltweit exportiert man in 120 Länder. Das geschieht seit 2005 mit einem neuem Logo: einem Kreis, umgeben von drei stilisierten Sämlingen. Jockey bleibt mit Modellen wie 3-D-Wäsche weiterhin ein großer Innovator!

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