Herrenhosen: Größen-Durcheinander von internationalem Ausmaß!

am 18. Juli 2013

Die Bezeichnungen für Herrenhosen-Größen sorgen immer wieder für Irritation. Dabei braucht man für eine passende Hose erst einmal nur zwei Maße: Die Bundweite und die innere Beinlänge.

Wenn es um Kleidergrößen geht, gibt es keinen weltweiten Standard. Was einerseits für Verwirrung bei Importware oder bei Einkäufen im Ausland sorgt, macht andererseits auch Sinn. Proportionen und Körpergröße variieren zwar stark innerhalb eines Landes, aber dennoch kann man eine Art Landesdurchschnitt ermitteln, an dem sich die jeweiligen Standardgrößen dann orientieren. Ein durchschnittlicher Schwede hat eben einen anderen Körperbau als ein durchschnittlicher Thailänder.

Aber auch im Laufe der Generationen ändern sich die Körpertypen. Die Menschen werden zum Beispiel in industriellen Ländern im Durchschnitt größer und kräftiger. Darauf muss sich die Industrie einstellen um Mode von der Stange anzubieten, die möglichst vielen Menschen möglichst gut passt.

Neben den Standardgrößen gibt es oft auch noch Differenzierungen, wie etwa schlanke, extra schlanke oder untersetzte Größen.

Und auch altersbedingt ändert sich die Figur. Entsprechend der Maßtabellen haben ein 16-Jähriger und ein 90-Jähriger möglicherweise die gleiche Kleidergröße. Doch ihre Anatomie unterscheidet sich stark.

Unter anderem beschäftigt sich die Hohenstein Institute in Bönningheim mit solchen Themen. Anfang des Jahres suchten sie 250 Menschen aller Altersklassen und Körpertypen um die Teilnehmer neu und in 3-D zu vermessen. Die Resultate sollen in Zukunft für bessere Schnitte und optimale Passform sorgen. Also auch bei Herrenhosen. Größen-Wirrwarr kann man mit etwas Übung und entsprechenden Vergleichstabellen klären. Hauptsache, am Ende sitzt alles, wie es soll.

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