Picard: 85 Jahre Firmenerfahrung in die Tasche gesteckt

am 15. Oktober 2013

Die ersten Taschen aus dem Hause Picard wurden im Jahr 1928 vom Firmengründer Martin Picard noch per Fahrrad an die regionalen Händler ausgeliefert. Heute erfreuen sich die Taschen weltweit größter Beliebtheit.

Seit 85 Jahre ist das Unternehmen ununterbrochen in der Hand der Familie Picard. Dies ist wohl eines der Geheimnisse der gleichbleibenden Qualität ihrer Produkte.

Gemeinsam mit seinen Söhnen Edmund und Alois gründete Martin Picard 1928 das Unternehmen. Schnell stellte sich der wirtschaftliche Erfolg ein.

Bereits bis 1935 hatte man über 100 Mitarbeiter eingestellt. Von Anfang an setzte sich Picard eine klare Maxime: Er wollte erstklassige Taschen herstellen, die sich jeder leisten konnte.

Der wachsende Erfolg gab ihm Recht. Er baute ein Unternehmen auf, das 40 Jahre nach seiner Gründung mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigte.

Die 70er Jahre brachten mit vielen Billigimporten der Konkurrenz eine schwierige Zeit für das Unternehmen. Eine Herausforderung, die jedoch dadurch gemeistert wurde, dass man seine Prinzipien treu blieb – und die Produktionsstätten ins Ausland verlagerte.

Ein Werk in Tunesien wurde 1976 aufgebaut. Mittlerweile lässt Picard Taschen unter anderem in China, Bangladesch und der Ukraine herstellen.

Dass hiermit eine besondere Verantwortung für die Arbeiter in den internationalen Produktionsstätten verbunden ist, nimmt man bei Picard sehr ernst.

Schulen für die Kinder der Arbeiter werden gefördert, die Arbeitsbedingungen entsprechen höchsten Standards und für die medizinische Versorgung wird gesorgt.

Mittlerweile kümmert sich mit Georg Picard die vierte Generation um das Unternehmen. Auch unter seiner Führung präsentiert Picard Tacshenkollektionen, die Lebensfreude und klassische Eleganz widerspiegeln.

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