Puma – Sportlich in die Zukunft

am 6. Juni 2014

Am 1. Juni ist der norwegische Ex-Profifußballer Björn Gulden seit einem Jahr Chef beim Sportartikelhersteller PUMA. Nachdem das Unternehmen in den letzten Jahren etwas schwächelte, soll er nun das deutsche Traditionsunternehmen wieder auf Vordermann bringen. Sein vielversprechendes Motto :“Forever Faster“.

PUMA Sneaker

PUMA gehört neben adidas und Nike zu den drei weltweit führenden Marken für Sportartikel und Sportmode. Bei der anstehenden Fußball-WM stattet PUMA gleich acht Nationalteams aus. Auch Läufer Usain Bolt, seines Zeichens schnellster Mann der Welt, vertraut bei seiner Ausrüstung auf die Produkte aus dem bayrischen Herzogenaurach.

Vom Laufschuh über die legendäre Sporttasche mit dem Logo als unübersehbarem Aufdruck bis zur PUMA Badehose – Herren gefällt diese Verbindung aus Sportlichkeit und Lifestyle seit Jahrzehnten gut. Nachdem man sich seit den 90er Jahren eher auf die Lifestyle-Produkte focusiert hatte, will man sich nun wieder auf die Kernkompetenz konzentrieren: Sportartikel, die Amateure wie Profis auf dem Weg zur Bestleistung unterstützen. Mode und Zubehör für Läufer, Fußballspieler und Golfer sollen ein klarer Schwerpunkt im Sortiment von Puma sein.

Gegründet wurde das Unternehmen 1948 von Rudolf Dassler. Der hatte sich nach Differenzen von seinem Bruder Adolf Dassler getrennt, mit dem er 1924 gemeinsam die Firma Gebrüder Dassler Schuhfabrik gegründet hatte, die Sportschuhe herstellte. Adolf Dassler gründete nach dem Bruch das Unternehmen Adidas. Die Brüder konnten ihren Zwist nie bereinigen und waren seither erbitterte Konkurrenten auf dem Weltmarkt.

Die Vergangenheit hat PUMA jedoch längst hinter sich gelassen und konzentriert sich statt auf seine Konkurrenten lieber auf Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und faire Arbeitsbedingungen. Gewürdigt wurden die Bemühungen, höchste Standards zu erfüllen, beispielsweise durch die Auszeichnung „Vegan Fashion Award 2013“ für die Herren-Sneakers PUMA Re-Suede Trainers.

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