Schwarze Lederhandschuhe

am 11. Januar 2010

Wenn im Winter frostige Temperaturen ihre Hände schockfrieren, sind sie der modische Evergreen, der sie wieder auftaut. Stylisch, praktisch und über jeden modischen Trendlichtblitz erhaben: Der schwarze Lederhandschuh.

Neben dem Regenschirm zählen die Handschuhe sicherlich zu den Accessoires, die am häufigsten aus dem Leben entschwinden, ohne einen Hinweis wo sie denn hinverlegt wurden. Sie sind klein, lose, saisonal im Gebrauch – und das dann auch nur solange, bis man wieder im Warmen ist. Wählt ein Gentleman seine Handschuhe jedoch bedächtig als praktische Ergänzung zur Herrenmode (und das sollte die generelle Empfehlung sein!), dann verliert man sie nicht so schnell. Zur Auswahl steht Ihnen eine ganze Bandbreite von hochwertigen Modelle, die von dünnen Kalbsleder- bis dick gefütterten Velourlederhandschuhen, von pflegeleichtem Glattleder bis angerautem Wildleder reichen. Letztere gebieten jedoch Vorsicht, denn Nappa- oder Wildlederhandschuhen zeigen an stark strapazierten Stellen häufig Abnutzungserscheinungen. Ihr Erhalt erfordert etwas mehr Hingabe.

Ohne Zuwendung geht’s nicht

Avirex Lederjacke braun Herrenausstatter
© Herrenaustatter.de

Einmal passend gekauft und mit der richtigen Pflege können Lederhandschuhe jedoch ein Leben lang als treue Begleiter durch die kalten Tage führen. Damit Sie auch wirklich lange etwas von den guten Stücken haben, hier ein paar Tipps zum Kauf:

  1. Immer vor dem Kauf anprobieren oder mehrere Modelle in verschiedenen Größen bestellen. Lederhandschuhe fallen aufgrund des wenig nachgiebigen Materials stets unterschiedlich aus.
  2. Auf das Innenleben achten: Die Nähte sollten gut verarbeitet sein, damit auch bei häufigem An- und Ausziehen nichts ausfranst. Seide oder hochwertiges Fell sind hautfreundliche und atmungsaktive Futterstoffe. Möglichst keine synthetischen Stoffe, da man darin schnell schwitzige Hände bekommt.
  3. Regelmäßig mit speziellen Cremes und Imprägnierstoffen das Leder pflegen. Das garantiert eine lange Haltbarkeit.
  4. Legen Sie feucht gewordene Handschuhe nicht auf die Heizung. Streifen Sie sie glatt und lassen sie in der Wärme Ihrer Wohnstube trocknen. Notfalls greifen Sie zum Haartrockner, um den Trocknungsvorgang auf unterster Stufe aus angemessener Distanz zu beschleunigen.

Autoren: Gek/NaF


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