ALLE JAHRE WIEDER

am 29. November 2013

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Bevor wir in einen ereignisreichen Dezember starten, geben wir Ihnen noch einmal eine kleine Lehr-Stunde zum Thema Weihnachten. Warum wir am Adventssonntag eine Kerze anzĂĽnden, wo der Heilige Abend seinen Ursprung fand und was es mit dem Christkind auf sich hat, haben wir fĂĽr Sie zusammengetragen:

DIE BEDEUTUNG VOM ADVENT
Advent leitet sich aus dem lateinischen „adventus“ ab, was so viel wie Ankunft bedeutet. In der Adventszeit bereiten sich Christen auf das Weihnachtsfest und die Ankunft Jesus Christus vor. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr. Früher zündete man jeden Tag eine kleine und jeweils an den vier Dezembersonntagen eine große Kerze an. Sie stehen für das Licht, das Christus in die Welt gebracht hat. Aus den 24 Kerzen ist auch der Brauch des Adventskalenders entstanden.

DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Die Weihnachtsgeschichte beginnt mit dem römischen Kaiser Augustus, der eine Volkszählung veranlasste. Um sich in die Steuerliste ihres Herkunftsortes einzutragen, begaben sich Josef und seine hochschwangere Frau Maria auf den Weg von Nazareth in die Stadt Bethlehem. Angekommen setzten bei Maria die Wehen ein, die Suche nach einer Herberge blieb vergebens. Zuflucht fand das Paar in einem Tierstall, wo Maria ihren Sohn Jesus zur Welt brachte und in eine Futtergrippe bettete. Nicht weit entfernt hüteten Hirten ihre Schafe, als Ihnen ein hellleuchtender Engel erschien. Nach seinen Worten ist in dieser Nacht der Heiland geboren – Jesus, der Retter der Welt. Eilig machten sie sich nach Bethlehem auf und fanden, wie vorhergesagt, Jesus gebettet in einer Grippe und berichteten Maria und Josef von dem Erlebten. Auch „die Weisen aus dem Morgenland“, die jeden Tag zu den Sternen schauten, entdeckten einen neuen Stern am Himmel und folgten seinem Schein. Über dem Stall in Bethlehem blieb er stehen, die drei Männer waren am Ziel. Auch sie fanden Jesus in dem ärmlichen Stall vor, knieten vor ihm nieder und beschenken Jesus wie einen König mit den Kostbarkeiten Gold, Weihrauch und Myrrhe. Seither ist für Christen Weihnachten eines der wichtigsten Feiertage im Jahr. Alljährlich feiern sie hier die Geburt des Sohn Gottes, Jesus Christus.

DIE FIGUR WEIHNACHTSMANN
Die Figur des Weihnachtmannes ist relativ jung. Historisch betrachtet ist der Weihnachtsmann auf den heiligen Nikolaus zurückzuführen, der am 6. Dezember verstarb – der Ursprung des Nikolaustages. Der Kult um Nikolaus wurde durch die Reformation von Martin Luther verändert. Unter ihm entstand der Mythos des Christkindes, das nicht am Nikolaustag, sondern dem Heiligenabend Geschenke brachte. Im Laufe der Zeit verdrängte der Weihnachtsmann, gerade im Norden und Osten Deutschlands das Bild vom Christkind. Auswanderer brachten die europäische Weihnachtstradition in die USA. Das typische Erscheinungsbild vom rot gekleideten Mann hat sicherlich die weltweit bekannte Coca-Cola-Webekampagne geprägt, die 1931 der schwedische Comiczeichner Haddon Sundblom malte. Jedoch ist geschichtlich belegt, dass bereits viel früher ein weißer Bart und rotes Gewand das Aussehen des Weihnachtsmannes auszeichnete.

 

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