An die Wand gefahren

am 18. September 2015

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Der Traumwagen in Stein gemeiĂźelt

Picasso oder doch lieber Van Gogh? Wer ein echter Auto-Freak ist, schmĂĽckt ab sofort sein Wohnzimmer mit einem Bild des eigenen Fahrzeugs. Und wer seinen Wagen wirklich liebt, der wendet sich an Steinmetz-Meister und Bildhauer Rene Kress.

Hobby zum Beruf gemacht …

Der 34-jährige Autoliebhaber aus Bayern meißelt Fahrzeuge in Granit oder Marmor. Für seine Kunden fertigt Rene Kress in Handarbeit exklusive Reliefs ihres Wunschfahrzeugs an – das Automobil wird so zum luxuriösen Kunstwerk.

Fahrzeug-Inspektion? Persönlich …

Besonders wichtig dabei ist der stetige Kontakt mit dem Auftraggeber. Kress besucht die Kunden direkt vor Ort und macht sich ein genaues Bild von dem Wagen. Am Anfang jedes Kunstwerks steht eine Skizze: Mit Bleistift wird der Entwurf auf Papier gescribbelt, bevor das Werk sozusagen „gegen die Wand gefahren wird“.

Die Umsetzungsideen werden mit dem Auftraggeber mehrmals besprochen und weiterentwickelt, bis das endgültige Bild feststeht. Schließlich muss man für das personalisierte Unikat auch das nötige Kleingeld mitbringen! Hier orientiert sich die Kopie am realen Vorbild.

Ganz schön schwer …

Gefertigt werden die überdimensionalen Kunstwerke in der Nähe von Ingolstadt in Bayern. Dort arbeiten der Steinmetz-Meister sowie 13 weitere Mitarbeiter des Unternehmens Kress Emotion etwa 3 Monate an solch einem Bild.

Die Platten stammen aus einem Natursteinwerk im italienischen Affi. Sie wiegen über 300 kg, messen etwa 3,3 m in der Länge und 1,5 m in der Höhe.

Bei Porsche hängt schon was …  

Zwei der neuesten Werke von Kress schmĂĽcken aktuell den Eingangsbereich im MĂĽnchener Porsche-Zentrum. Dort hat Kress fĂĽr den Zuffenhausener Sportwagenhersteller einen 911 und einen 918 zu Gestein gebracht. Neben Formen von Autos realisiert Kress mit Hammer und MeiĂźel auch Yachtformen, Wappen oder Firmen-Logos.

Ein einzigartiger Wandschmuck, der allerhöchste Konzentration und Genauigkeit von Kress und seinem Team erfordert. Der Kunde muss neben einem angemessenen Budget eigentlich nur Eines mitbringen: genügend Platz.


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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