Audrey Tautou

am 16. April 2010

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Eine natĂŒrliche Anmut und Grazie wurde ihr bereits in die Wiege gelegt. Auf Filmpremieren schwebt sie elfengleich ĂŒber den roten Teppich, doch sollte man sich von der zierlichen Gestalt Audrey Tautous nicht in die Irre fĂŒhren lassen.

Das erste Mal bezauberte sie das internationale Kinopublikum als eigenwillige AmĂ©lie Poulain in dem französischen PopmĂ€rchen “Die fabelhafte Welt der AmĂ©lie“. Mit kurzem schwarzem Pony, rotem Schmollmund und bunten KleinmĂ€dchenkleidern fieberten wir mit, ob sie ihre große Liebe finden wĂŒrde. Privat bevorzugt die Schauspielerin einen anderen Stil. Auf Filmpremieren erscheint sie in eleganten Abendroben, die sich dem offiziellen Dresscode nie ganz unterwerfen. Bei den Filmfestspielen in Cannes sorgte sie in einem weißen kurzen Kleid fĂŒr Aufsehen. Dazu kombinierte sie silberne Sandalen und eine schlichte Clutch. Auch bei anderen Auftritten beweist sie modisches GespĂŒr. Geltende Spielregeln wirft sie ĂŒber den Haufen, wenn sie zum roten gerafftem Abendkleid pinke Pumps und eine Handtasche im selben Farbton trĂ€gt. SelbstverstĂ€ndlich beschwert sich in Frankreich niemand ĂŒber ihren unbefangenen Umgang mit der Mode.

Einer Französin steht klassisches schwarz natĂŒrlich am besten. Die dunkle Farbe unterstreicht ihren porzellanhaften Teint am besten. Egal, ob sie gerade einen kurzen Pixie-Schnitt trĂ€gt oder einen Bob, bei dem ihre Naturwellen zur Geltung kommen. Beide Looks unterstreichen ihre FemininitĂ€t, lassen sie immer zart wirken. Vermutlich ist das auch der Grund, warum sie der Grand Dame der französischen Mode spielen durfte. In “Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft” leiht sie der Designerin ihr Gesicht. Coco Chanel befreite Anfang des 20. Jahrhunderts die Damen aus den starren Korsetts. Und natĂŒrlich standen Audrey auch die FilmkostĂŒme ausgezeichnet.

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