Blue Stories – die Geschichte der Jeans

am 23. November 2015

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Denim rules!

Der blaue Stoff, aus dem die Träume vom großen Geld waren. Ein Material schafft den Sprung von den staubigen Canyons auf die Laufstege der Welt …

Bevor James Dean und Marlon Brando die Jeans in den 1950er Jahren zum Jugend-Kult machten, wurde sie als Arbeitskleidung getragen – von Cowboys, Goldgräbern und anderen harten Jungs. Die robusten Hosen wurden zuerst aus braunen Hanffasern hergestellt und mit Hosenträgern gehalten.

Levis & Mustang: verändern alles

Der Textilhändler Levi Strauß kam bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA auf die Idee, Hosentaschen mit Nieten zu fixieren. Er ersetzte den braunen Arbeiterstoff durch blaues Denim. Bis zum großen Durchbruch vergingen jedoch etliche Jahre …

Erst 1948 wurden die „Bluejeans“ dann auch in Europa hergestellt – und zwar von der L. Hermann Kleiderfabrik im fränkischen Künzelsau. Ende der 50er Jahre wurde die Firma in Mustang umbenannt.

Spätestens jetzt war der Siegeszug der klassischen Jeans nicht mehr aufzuhalten! Die ursprüngliche Arbeiterhose avancierte zum coolen Street Style und ist heute fester Bestandteil aktueller Trends.

Die Jeans heute: so facettenreich wie nie

Die klassische Jeans besteht aus Denim, einem robusten Material aus Baumwolle in Körperbindung. Ihre typische Optik bekommt die Bluejeans durch die mit Indigo gefärbten Kettfäden (in Längsrichtung gespannte Fäden auf dem Webstuhl).

Jede Saison gibt es neue Waschungen: von Stonewashed über Bleached bis hin zu Dark-Denim. Auffällige Used- und Destroyed-Optiken wurden in den letzten Jahren salonfähig.

Eine schlichte Jeans darf heute sogar ganz leger zu Hemd und Sakko im Büro getragen werden …


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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