Businessmode fĂŒr den Herren

am 5. MĂ€rz 2010

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In der GeschĂ€ftswelt ist immer noch wichtig, auch Ă€ußerlich einen guten Eindruck zu hinterlassen und angemessen gekleidet zu sein. Was angemessen, ist entscheidet der GeschĂ€ftspartner, das Firmenimage und der Anlass. Als Jeanshersteller ist es vielleicht naheliegend, Jeans zu tragen, in der Regel sollte man einen Anzug wĂ€hlen. Bei internationalen GeschĂ€ften sollte man immer darauf achten dass die gewĂ€hlte Kleidung in der Kultur des GegenĂŒbers kein no-go ist. Sollte man unsicher sein, kann man sich einfach an die goldenen Regeln der Businessmode halten. Damit ist man auf jedem Parkett stilsicher gekleidet.

No Brown in Town
Die aus der Zeit des britischen Landadels stammende Regel betrifft das Schuhwerk. FrĂŒher wurden die braunen Schuhe auf der Reise nach London gegen Schwarze getauscht, und es gilt auch heute noch als stilsicherer, schwarze Schuhe zu tragen. Nichts falsch macht man mit einem klassischen Budapester mit Ledersohle.

Gemischtes Doppel
Ein Fehler, der oft begangen wird ist, dass Krawatte und Einstecktuch aus demselben Stoff sind. Das macht den Anschein eines Discounterangebots und sollte auf jeden Fall vermieden werden. Richtig ist es, das Einstecktuck in Farbe und Muster an die Krawatte anzupassen, oder stark abzusetzen, um einen modischen Kontrapunkt zu setzen. Dies bedarf allerdings einer stilsicheren Hand. Ansonsten kann man das Tuch auch weglassen, was sich auch empfiehlt, wenn man bei der Kombination von Hemd und Krawatte Muster und Farben mischt. Wer auf die Krawatte verzichten möchte kann bei AnlĂ€ssen, die etwas legerere Kleidung zulassen, auch ein Button-down-Hemd tragen, bei dem die Kragenenden am Hemd festgeknöpft sind und den obersten Knopf offen lassen. Vor allem bei hohen Temperaturen ist das eine gute Variante. Hier darf auch gerne mutig in den Farbtopf gegriffen werden, wie bei Jaques Britts Hemd in Pink/weiß.

Sommerliche Hosen

Im Sommer ist es oft stickig, heiß und schwĂŒl. Da wĂŒrde man am liebsten kurze Hosen tragen. Allerdings ist das auf einem GeschĂ€ftstermin nicht angebracht. Die Hosenbeine sollten knapp ĂŒber dem oberen Rand des Schuhabsatzes enden. Sollte es sehr warm sein, sind Materialien wie Leinen oder feine Baumwolle angebracht. Bermudas mĂŒssen bis BĂŒroschluss im Schrank bleiben, trotzdem ist ein verschwitzter Mann kein gut gekleideter.

ArmlĂ€nge fĂŒr das Sakko
Die Fingergelenke sollten bei herunterhĂ€ngenden Armen im Stehen beim Saum des Sakkos sein. Dann hat es die perfekte LĂ€nge fĂŒr einen Businessanzug. Dieses hat meist drei Knöpfe. Es wird nur der Mittlere geschlossen. Wenn man etwas moderner auftreten will, kann man auch den oberen Knopf schließen – aber nie den unteren. Wenn man nun noch die Farben GrĂŒn und Blau vermeidet und die Farben aufeinander abstimmt, kann nichts mehr schief gehen. FĂŒr alle, die sich nicht sicher sind was farblich passt: ein schwarzer Anzug, mit weißem Hemd und bordeauxroter Krawatte mit Paisley-Muster kleidet einen Mann immer gut.

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