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am 8. November 2011

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Wann ist nachmachen eine gute Idee?

Am 10.11. 2011 kommt „Anonymus“, ein Film von Roland Emmerich in die deutschen Kinos. Der Film dreht sich um die Frage, wer die StĂĽcke, die William Shakespeare zugeschrieben wurden, wirklich geschrieben hat. Der Film ist Fiktion, doch auch im wahren Leben, gibt es genug Pioniere und Nachahmungstäter. Nehmen wir mal zum Beispiel Steve Jobs, der zwar den Tablet PC nicht erfunden, die Idee aber mit der Weiterentwicklung zum iPad revolutioniert hat. Oder den US-amerikanischen Forscher Thomas Alvar Edison, der angeblich die GlĂĽhbirne erfunden hat, obwohl viele den deutschen Uhrmacher Heinrich Göbel fĂĽr den “wahren” Erfinder der GlĂĽhbirne halten. So gibt es im Leben doch einen gravierenden Unterschied, ob man eine Idee von jemandem stiehlt oder sie weiter entwickelt. Wo wären wir heute zum Beispiel ohne TiefkĂĽhlpizzas oder Waschmaschinen. Gäbe es dafĂĽr nur jeweils einen Hersteller, der das Monopol dafĂĽr hat, wĂĽrde es uns ganz sicher in den finanziellen Ruin treiben.

Folgende Regeln sind fĂĽr uns moralisch vertretbar:
- Man stiehlt keine Innovation, die einem anderen gehört
- Das Rad müssen Sie deshalb noch lange nicht neu erfinden: Ideen, die allgemein verbreitet sind, können Sie durchaus weiter entwickeln.
- Zwei Menschen ein Gedanke. Manchmal kommt es einfach vor, das dieselbe Idee zweimal zur selben Zeit entsteht, da sollte man tatsächlich in Betracht ziehen, ohne gleich paranoid zu werden.
- Sie erkennen das Potential einer fremden Idee, die der Erfinder nicht ausschöpft. Werben Sie die Rechte dafür ab, dann gehört sie offiziell Ihnen.

 


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