Das Einmaleins für Anzugträger

am 15. Januar 2016

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Den Dresscode falsch verstanden und schon im Fettnäpfchen gelandet! Damit das nicht passiert, haben wir hier die wichtigsten Regeln für Sie zusammengefasst. Diese variieren allerdings und müssen– je nach Berufsgruppe – mehr oder weniger streng eingehalten werden.

Dresscodes für den Tag­­­

Casual Business

Bedeutet: Freizeit-Look im angemessenen Rahmen. Diese Kleiderordnung ist eine legere, abgewandelte Form der üblichen Geschäftskleidung. Sie ist zu allen geschäftlichen Anlässen wie Meetings oder am Casual Friday gern gesehen. Doch Vorsicht: zu locker darf es hier auch nicht zugehen! Eine Chino zu Hemd und Jackett zählt als Casual-Variante unter der gehobenen Freizeit-Kleidung. Im Trend sind auch Kombis aus Jeans und Sakko. Ebenfalls passend sind farbige Hemden oder feine Strickpullover zu Anzug-Hosen.

Business Attire

Eine gehobene Variante des Casual Business. Hier sind farblich auch Braun oder Blau erlaubt. Der Anzug, vorzugsweise in dunklen Farben, ist aber Pflicht – ebenso eine Krawatte, Einstecktuch und schlichte Schuhe.

Formal Business

Wird im BĂĽro sowie bei Kundenkontakt und in FĂĽhrungspositionen getragen. Garantiert richtig angezogen sind Sie in einem zwei- oder dreiteiligen Anzug mit Hemd, Krawatte und glatten Lederschuhen. Als Akzent sind Nadelstreifen, dezent farbige Krawatten sowie pastellfarbene, gestreifte Hemden erlaubt. Allerdings sollten nie mehr als zwei Muster gleichzeitig getragen werden!

Dresscodes fĂĽr den Abend

Allgemein gilt: Je feierlicher der Anlass, desto dunkler die Farben; Brauntöne sollten auf jeden Fall vermieden werden. Die altbekannte Regel, dass man zu förmlichen Anlässen nach 18 Uhr keine braunen Schuhe mehr trägt, ist auch heute noch üblich.

Smart Casual

Gilt meist bei Einladungen direkt nach der Arbeit. Der Tagesanzug wird anbehalten, allerdings können Sie Sakko und Krawatte getrost ablegen. Bei der sogenannten formalen Kleiderordnung hingegen sind komplette, meist dunkelgraue oder schwarze, Anzüge ein Muss.

Black Tie/ White Tie

Bei offiziellen Abend-Anlässen, Dinnern oder Bällen wird meist der Black oder White Tie verlangt. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um die Vorschrift, eine schwarze oder weiße Krawatte zu tragen. Tatsächlich bedeutet diese Kleiderordnung: schwarzer Smoking (Black Tie), beziehungsweise schwarzer Frack mit weißer Weste und Fliege (White Tie).

 

Text: Stephanie Liebl, Redaktion

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