Der Dufflecoat

am 5. Dezember 2012

dufflecoat

Dieser klassische Mantel ist ein Must-Have im Kleiderschrank und wird wohl nie aus der Mode kommen – der Dufflecoat. Geboren wurde dieser Trend ĂŒbrigens nicht in New York, Paris oder Mailand, sondern in der Provinz – genauer gesagt in der belgischen Stadt Duffle, sĂŒdlich von Antwerpen. Bei einem Dufflecoat handelt es sich um einen dreiviertellangen, einreihigen Mantel aus schwerem, dicht gewebtem Wollstoff mit Kapuze, aufgesetzten Taschen und Knebelknöpfen aus Horn oder Holz. Dieser Stoff, auch Duffle genannt, ist vom Namen der belgischen Stadt abgeleitet und bietet hervorragenden Schutz vor Wind und Wetter. UrsprĂŒnglich wurde der robuste Mantel fĂŒr die Seeleute der Royal Navy hergestellt, erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde er auch fĂŒr die Allgemeinheit produziert. BerĂŒhmt wurde der Mantel, der deshalb in Großbritannien auch Monty-Coat genannt wird, durch Feldmarschall Montgomery, der den Dufflecoat zur Uniform trug. Der gerade, kastige Schnitt des Dufflecoats ist auf eine polnische Uniformjacke aus dem 19. Jahrhundert zurĂŒckzufĂŒhren. Aber auch Mönchskutten sollen das Design des Mantels beeinflusst haben. Heute gehört der Dufflecoat – der einzige klassische Mantel, der ĂŒber eine Kapuze verfĂŒgt – zu einem der beliebtesten MĂ€ntel. Er wird von Jung und Alt gerne getragen und ist ein Inbegriff fĂŒr Langlebigkeit und Stil.

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