Der ultimative Grill-Knigge – Do’s & Dont’s beim Brutzeln

am 18. Mai 2016

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Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken uns nach draußen – einige haben bereits erfolgreich „angegrillt“ und der vertraute Duft von glühender Holzkohle und deftigem Steak strömte uns dabei in die Nase. Spätestens jetzt mutiert selbst der zivilisierte Gentleman zum wilden Naturburschen: Er zündet ein Feuer an und wirft rohes Fleisch auf den Grill – männlicher geht es nicht! Doch bevor es um die Wurst geht, werfen Sie vielleicht zur Sicherheit einen Blick auf unseren Grill-Knigge …

WO IST GRILLEN ERLAUBT?

Auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten darf gebrutzelt werden, solange es nicht ausdrücklich im Mietvertrag (oder durch die Hausordnung) verboten ist. Nehmen Sie aber bitte Rücksicht auf Ihre Mitmenschen! Der Rauch sollte möglichst nicht direkt nach nebenan wehen. Auch sollten Sie es vermeiden, den Grill direkt unters gekippte Schlafzimmer-Fenster des Nachbarn aufzustellen – kommt nicht gut.

WO DARF MAN(N) NICHT VOR SICH HIN BRUTZELN?

Grillen ist überall erlaubt, wo es nicht verboten ist. In der freien Natur kann es aber auch gefährlich werden, deswegen ist es im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Das gilt auch für alle Naturschutz-Gebiete – es sei denn, es gibt extra ausgewiesene Grill-Flächen. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich bei der jeweiligen Stadtverwaltung oder bleiben einfach im eigenen Garten. Wenn’s hart auf hart kommt, fackelt dann auch nur das eigene Haus ab.

WIE LANGE DARF DAS EVENT GEHEN?

Es wird gegessen, gefeiert, gelacht und sich angeregt unterhalten. Beim Grillen muss man jedoch die gleichen Dinge beachten, wie bei einer „normalen“ Party oder Festlichkeit. Bitte übertreiben Sie es daher nicht mit der Lautstärke (besonders nach 22 Uhr: Nachtruhe!). Vielleicht geben Sie Ihrem benachbarten Umfeld kurz vorher Bescheid, dass es etwas lauter werden könnte. Noch besser: Laden Sie Ihre Nachbarn einfach mit ein – dann fühlt sich niemand gestört und man lernt sich (noch) besser kennen.

WIE OFT IST DER OUTDOOR-GENUSS ERLAUBT?

Im Netz kursieren die wildesten Zahlen, wie oft man im Monat grillen darf – bzw. wie oft der Nachbar das tolerieren muss. Es gibt aber bisher keine gesetzliche Regelung, denn auch hier gilt ein maßvolles Miteinander. Wenn das Wetter ausgesprochen gut ist, grillen Sie ruhig öfter – aber übertreiben Sie es nicht. Der benachbarten Vegetarierin, der von gegrilltem Schweinebauch übel wird, können Sie sowieso nicht helfen.

MIT WAS DARF MAN(N) GRILLEN?

In Mietwohnungen kann der Vermieter das Grillen mit Holzkohle per Hausordnung oder Mietvertrag regeln. In vielen Mehrfamilienhäusern ist es aufgrund des stark qualmenden Rauches und der Feuergefahr sogar verboten. Mit einem Elektrogrill gehen Sie hier auf Nummer sicher. Und das Beste: Er kommt fast ohne Fett aus – so fressen Sie sich auch weniger „Grill-Speck“ an …

Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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