Design made in Italy

am 9. Mai 2016

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Tiefblaue Seen, mediterrane Landschaften, paradiesische Mittelmeer-Inseln … nicht nur für seine beeindruckenden Landschaften ist der italienische Stiefel so berühmt. Spannende Städte, leckeres Essen in Form von Pizza, Pasta, Wein und Kaffee und exklusive Designer-Mode locken jährlich Millionen von Touristen in das Eldorado des Dolce Vita. Aber warum genau ist Design made in Italy eigentlich so beliebt?

DAS DOLCE-VITA-PHĂ„NOMEN

Fest steht: Dass Italiener faul sind und nicht arbeiten ist ein Vorurteil. Von den Südländern können wir nämlich einiges lernen, vor allem in puncto Lebensfreude: Glücklich sein ist dort das große Ziel. Arbeit sollte nur einen Teil des Lebens einnehmen. Einfach mal abschalten, lautet die Devise. Und Pausen einlegen, um danach wieder mit vollem Elan durchzustarten. Mit ganzem Herzen dabei sein und die schönen Dinge im Leben auskosten. La dolce vita eben.

VON KOPF BIS FUSS

Warum italienische Mode der letzte Schrei ist? Weil Designer-Größen wie Armani, Dolce & Gabbana, Fendi, Cavalli oder Versace den Ton angeben. Und die haben ihre Wurzeln alle in Italien. Die Mode-Metropole Mailand gilt als das Zentrum der Fashion-Welt – was dort auf den Modenschauen läuft, wird Trend. Das gilt natürlich auch für italienische Schuhe: Die werden hier meistens noch handgefertigt. Eleganz, Qualität und Luxus – made in Italy.

IM STURZ DURCH RAUM UND ZEIT

Die Geschichte italienischer Möbel reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück – das Land galt als Mittelpunkt der Renaissance. Es entstand ein einzigartiger Einrichtungsstil. Auch als in der Moderne der Trend zu den deutschen, großen, wuchtigen Möbeln neigte, konnten die Italiener mit ihren sanft wirkenden Formen punkten. Diese waren noch dazu überwiegend handgefertigt und nicht nur deshalb einzigartig. Extravagantes Design, das die Sonne ins Haus bringt und den Raum mit mediterranem Charme erfüllt – ein Ambiente voller „dolce vita“, was will man mehr?

ESPRESSO – WHAT ELSE?

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn: Nein, wir reden hier nicht von George Clooney sondern vom „Moka Express“ – der geniale Espresso-Kocher von Alfonso Bialetti. Sein Sohn Renato erfand 1953 das Maskottchen: Ein kleiner Mann mit Schnauzer, der die Karrikatur von Alfonso darstellte. Zusammen mit dem Werbeslogan „Zuhause ein Espresso, genau wie in der Bar“ eroberte die Maschine die Welt im Nu – und machte den italienischen Kaffee zum Kult.

Fazit: Das „süße Leben“ mag wohl auch der Grund sein, warum Produkte aus Italien auf der ganzen Welt so populär sind: In jedem Möbelstück, in jedem Schuh und in jedem Kaffee steckt eine Prise „dolce vita“.

Text: Stephanie Liebl, Redaktion

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