DIE SONNENBRILLE – VOM SICHTSCHUTZ ZUM KULTOBJEKT

am 9. April 2015

Die Geschichte der Sonnenbrille

Es gab einmal eine Zeit, da galten Sonnenbrillen als spieĂźiger Sichtschutz fĂĽr Menschen mit verminderter Sehkraft. Das war aber definitiv vor Dan Aykroyd und John Belushi – den Blues Brothers. Die coolen Typen verliehen der Sonnenbrille, vor allem aber dem Modell “Wayfarer” von Ray Ban Kultstatus. Bis jedoch die Sonnenbrille zum gehypten Accessoire wurde, mussten noch einige Brillengläser geschliffen werden …

 

Grelles Sonnenlicht schadet dem Auge. Dies schien bereits Kaiser Nero bewusst zu sein. Daher betrachtete er seine Gladiatorenkämpfe durch einen grünen Smaragd. Auch ein Ausdruck seiner Dekadenz. Dass die Strahlen der Sonne wirklich schädigend für das Auge sind, war damals noch nicht bekannt. Das kam erst Jahrhunderte später. Auch die Inuit erkannten, dass sie sich vor dem im Schnee reflektierten Sonnenlicht schützen müssen. Sie schnitzten Ritze in Seehundknochen und blinzelten durch einen kleinen Schlitz hindurch.

Blickt man nach Europa, beginnt die Geschichte der Sonnenbrille erst im 15. Jahrhundert. Hier findet man die ersten bunten mit Bernstein, Braunstein oder Nickel eingefärbten Gläser. Wieder war die Brille aber nur ein Accessoire, kein optischer Sichtschutz. Das sollte sich im 19. Jahrhundert ändern. Denn Optiker wie Carl Zeiss oder Joseph Rodenstock experimentierten erfolgreich an ersten Einzelstücken, die als Schutz der Augen für Reisende oder Sporttreibende gefertigt wurden. Diese schützten erfolgreich gegen die sichtbaren und unsichtbaren, kurzwelligen Strahlen. Tragbar für die breite Masse waren sie noch nicht, auch sahen sie nicht wirklich modern aus. Wirklich cool machte sie erst das Militär – hier trugen die Kampfflieger die bis heute angesagte Fliegerbrille. Ende der dreißiger Jahre wurde das Modell „Ray Ban Aviator“ zur offiziellen Brille der US-Fliegerstaffel. Ob Winston Churchill oder Präsident Eisenhower – alle Größen trugen das Modell mit den tropfenförmigen Gläsern. Ende des zweiten Weltkriegs feierte die Brille dann auch ihren Durchbruch in Deutschland. Sie stand für den amerikanischen Traum und war das Symbol für Freiheit und Neuanfang. Jetzt wollte sie jeder tragen.

Heute ist die Auswahl an Brillendesigns riesengroĂź. Neben einer schönen Optik sollte jedoch der Schutz der Augen durch hochwertige Gläser im Vordergrund stehen. Ob Sie nun cool wie Marcello Mastroianni in “Scheidung auf Italienisch” aussehen wollen, oder eher lässig wie Tom Cruise in „Top Gun“ – unser Shop hält die schönsten und vor allem qualitativ hochwertigen Modelle bereit!

 

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