Englische Stars – nicht nur im Smoking

am 16. März 2010

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Was ist der Stoff, aus dem Ikonen gemacht sind? Wodurch wird eine Person zur Ikone? In unserem Fall sprechen wir von Mode- und/oder Stilikonen. Manche beklagen bereits, dass der Begriff inzwischen schon inflationär verwendet wird. Bleibt da das Besondere nicht auf der Strecke?

Das Wort Ikone stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Bild” oder “Abbild”. In erster Linie sind damit Heiligenbilder der Ostkirchen gemeint, die beim Betrachter Ehrfurcht wecken und eine Verbindung zwischen dem Dargestellten und Gott schaffen sollen. In unserer Zeit können mit dem Begriff BerĂĽhmtheiten aus allen Bereichen des Lebens bezeichnet werden: Schauspieler, Designer, KĂĽnstler und Models. Was sie tragen wird zum Must-Have in der Mode. Virtuos mixen sie High-Fashion und Vintage und kreieren so einen eigenen Stil oder gar eine persönliche Modelinie. It-Girls wie Kate Moss, Sienna Miller oder Victoria Beckham sollen also unser direkter Draht zum (Mode)Schöpfer sein. Auffällig ist, dass es noch nicht allzu viele Männer in den Fashion-Victim-Olymp geschafft haben. Abgesehen vielleicht von David Beckham, aber der ist ja auch mit Posh Spice vermählt!

Dabei hat es einer doch schon längst vorgemacht: James Bond ist der Inbegriff des eleganten Mannes. Der Geheimagent ist stets gut gekleidet, egal ob er sich gerade mit seiner neusten Eroberung am Strand vergnügt oder ob er auf Schurkenjagd ist. Sean Connery und Roger Moore haben den Smoking in allen Lebenslagen gesellschaftsfähig gemacht. Mit Bond-Nachwuchs Daniel Craig wurde der Look des Geheimagenten allerdings ein wenig mehr casual. Wir sind uns noch nicht sicher, wie sehr wir das bedauern sollen, warten aber gespannt mal auf die kommenden Abenteuer.

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