Ein Mantel für alle Fälle – der Trench

am 8. Oktober 2015

Trenchcoat

Der Trenchcoat ist ein zeitloser Klassiker – keine Frage. Doch bevor er zum Markenzeichen von Inspektor Columbo und Derrick wurde, hatte er eine ganz andere Funktion …

Eigentlich fing alles mit der Erfindung eines Stoffes an. 1880 macht der Textil-Kaufmann Thomas Burberry einen Stoff namens „Garbadine“ populär. Dieses Material ist besonders robust, wasserdicht und atmungsaktiv. Der Trick: Bereits vor dem Weben wird das Garn imprägniert. Acht Jahre später lässt Burberry seine Erfindung patentieren.

Der Siegeszug bis nach Casablanca
Daraufhin erhält er vom britischen Militär den Auftrag, einen Regen-Mantel für Offiziere zu entwickeln. 1909 verkauft der Tuchhersteller dann eine halbe Million davon an die Armee. Die Merkmale des Doppelreihers: Schulterklappen, Stoffgürtel, Ärmelspangen und ein breiter Sattel am Vorder- und Rückenteil. Der Name: Trenchcoat. („trench“ ist englisch und bedeutet übrigens Graben bzw. Schützengraben).

In den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts tritt der Trench dann seinen Siegeszug bei der Bevölkerung an und wird auch von Frauen getragen. 1942 trägt Humphrey Bogart einen Trenchcoat, während er als Rick Blaine Abschied von seiner Geliebten Ilsa Lund (Ingrid Bergmann) nimmt. Schnell wird der Mantel mit dem Stoffgürtel zum Kleidungsstück außergewöhnlicher Charaktere und zum Stil-Element der Mode. Und das ist bis heute so geblieben.

 

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