Farbe auf der Platte – ein Sommer-Trend?

am 10. April 2017

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Wenn es oben rum kahl wird und sich der sogenannte „Honecker“ breit macht, greifen Männer zu verschiedenen Methoden. Der eine vertuscht die haarlose Tragödie mit einer Perücke. So ein Toupet wirkt allerdings manchmal wie eine tote Ratte auf dem Kopf. Der andere steht dazu und rasiert sich gleich eine komplette Glatze oder lässt einen haarigen Kranz drum herum wachsen. Finden Sie langweilig? Es gibt noch eine 4. Möglichkeit, die jetzt neue Farbtupfer bekommt!

MIKRO-PIGMENTIERUNG – DIE MODERNE GLATZEN-ALTERNATIVE?

Die Methode ist zwar nicht neu, aber nach wie vor umstritten. Und nicht gerade gĂĽnstig. Dort, wo statt Haar nur noch Glatze zu sehen ist, werden sogenannte Farb-Pigmente implantiert. Eine Frage der Ă„sthetik? Die kahlen Stellen verschwinden zumindest, durch die eingesetzten Farben werden Haare bzw. Stoppeln „vorgetäuscht“. In der Regel verwendet man dafĂĽr Töne, die dem eigenen (ausgefallenen) Haar ähneln, also Blond, Braun, oder Schwarz. Doch das ändert sich jetzt vermutlich …

ES WIRD BUNT AUF DER PLATTE!

Eine Pigmentierung ist kein Tattoo, das für immer bleibt (sie hält in der Regel „nur“ zwischen 8-12 Monate). Das hat einen positiven Effekt: Viele Trendsetter entscheiden sich gerade deswegen immer mehr für Farbe statt Glatze. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir sehen Fußball-Fans mit den Farben ihres Vereins auf dem Kopf. Oder Globetrotter, die sich ehemalige (oder bevorstehende) Reise-Ziele auf die Platte pigmentieren lassen. Hauptsache bunt soll es sein, kreativ und einzigartig!

KEINE FARBE – KEINE SCHANDE!

Wie auch immer – zumindest ist es ein sehr frecher, frischer und gewagter Trend. Wer allerdings mit dem (farbenfrohen) „Kopf-Tattoo“ nichts anfangen kann: Eine Glatze ist nicht unbedingt altbacken oder gar unmännlich! Im Gegenteil: Männer mit rasierten Schädeln werden laut Studie als dominanter, größer und stärker angesehen – übrigens unabhängig von der Farbe! Und vielleicht ist es sogar eher unmännlich, nicht zu seiner Platte zu stehen? „Aufhübschen“ dürfen Sie sie aber trotzdem. Wenn Sie möchten.

Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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