FASZINATION NORDSCHLEIFE: DER NACHBERICHT ZUM 24H RENNEN

am 27. Juni 2014

Nachbericht 24h Rennen

Eine Woche ist das Spektakel am NĂŒrburgring nun her. Doch das Adrenalin steckt noch immer in Petra Baeckers Blut. Mit einer persönlichen Bestzeit hat sie gemeinsam mit ihrem Team Platz 87 belegt, in ihrer Gruppe Platz 4. „Aber nicht nur das Feeling auf dem Asphalt macht das Rennen zu etwas Außergewöhnlichem“, so Baecker. „Erst die 220.000 Zuschauer bringen die Stimmung am NĂŒrburgring zum Kochen! Das Rennen wird von den Fans gelebt: Sie campen bereits Wochen vorher entlang der Nordschleife, direkt am Track, bauen sogar Hochsitze, um den besten Blick auf die Strecke zu ergattern“. Le Mans 24h-Gewinner Marcel FĂ€ssler fĂŒgt hinzu: „Es ist wie ein Rockkonzert“.

Aber nicht nur die Zuschauer packt die Faszination „GrĂŒne Hölle“: Jedes Jahr nehmen auch prominente Rennfahrer, wie in diesem Jahr der ehemalige Formel-1 Pilot Nick Heidfeld im GT3-Nissan, teil. Der Profi sagt mit Respekt: „Hier sind viele Nordschleifenspezialisten unterwegs. Auch wenn ich als frĂŒherer Formel-1-Pilot hier fahre – die sind schneller als ich.“ Heidfeld teilte sogar die Box mit unserer Art Directorin – so etwas ist nur auf der Nordschleife möglich! Die Besonderheit am Ring: Die Zuschauer konnten vor und nach dem Rennen in die Box der Fahrer, das ist Fan-Liebe pur!

Nachdem das Rennen im vergangenem Jahr wegen starkem Regenfall unterbrochen wurde, kamen dieses Jahr ĂŒber 500 Fahrer mit knapp 180 Fahrzeugen in den Genuss der vollen 24 Stunden. „Das Wetter war einfach perfekt“, so Petra Baecker. Die idealen VerhĂ€ltnisse ließen jedoch einige Streckenunkundige zu Beginn ĂŒbermĂŒtig werden – bereits in der ersten Stunde war die Strecke von UnfĂ€llen geprĂ€gt. Aber nach wenigen Runden konnte man sich auf die Fahrstile und Eigenheiten der anderen Fahrer einstellen, so der zweitplatzierte Lance David Arnold aus dem Black Falcon Team.

Bei den niedrigmotorisierten Autos, wie das „Streifenhörnchen“ von Petra Baecker (den Namen erhielt das Auto wegen der zierenden Streifen), war nach einer halben Stunde Fahrzeit und circa 9 Runden der Fahrerwechsel angesagt. Das heißt Tank auffĂŒllen, kurzer Auto-Check, gegebenenfalls Reifenwechsel. Bei drei Fahrern heißt das maximal eine Stunde Schlaf, um die eigenen Energie-Reserven aufzutanken. Eine Extrembelastung fĂŒr den Körper – aber das Feeling auf der Strecke ist unbezahlbar! Die Rennfahrerlegende Klaus Niedzwiedz bringt die Euphorie auf den Punkt: „Hier dabei zu sein, ist eine tiefgehende Leidenschaft. Das GefĂŒhl mit einem schnellen Auto den richtigen Rhythmus gefunden zu haben, ist wie ein perfekt gesungenes Lied“.

Am Ende hat das Audi-Team Phoenix Racing aus Meuspath das 42. ADAC Zurich 24h-Rennen gewonnen, ein packendes Rennen mit enorm abwechslungsreichen RennverlĂ€ufen mit 32 FĂŒhrungswechseln.

Diejenigen die das RennvergnĂŒgen im kommenden Jahr live miterleben wollen: Die 34. Auflage wird vom 14. bis 17. Mai auf der NĂŒrburgring-Nordschleife ausgetragen!
Weitere Infos zum Rennverlauf und eine Bildergalerie finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

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