Feinster Jazz ­– Gregory Porter & 15 Alben, die sich lohnen

am 20. April 2015

Louis Armstrong


Kraftvoll und gewaltig fordert diese Musik zum Tanzen auf. Lässt die Füße im Takt mitwippen. Aber genauso kann sie eine romantische Atmosphäre schaffen, beruhigend und inspirierend sein. Eine musikalische Untermalung für eine entspannte Auszeit vom Alltag: Jazz hat viele Gesichter.

Eines davon verkörpert gerade der Jazzmusiker Gregory Porter. Als Kind sang der Amerikaner schon mit Begeisterung im Gospelchor. Seine Vorbilder: Größen wie Nat King Cole, Leon Thomas oder Nina Simone. 1999 steht er für die Broadway Show ‘It Ain’t Nothin‘ But The Blues’ auf der Bühne. Keine Frage, der Bariton ist ein Ausnahmetalent. Er hat es, wie lange Zeit keiner vor ihm, geschafft, die Menschen wieder für Jazzmusik zu begeistern. Und nicht nur die, die den Jazz sowieso lieben.

Er schreibt seine Stücke selbst, verbindet traditionellen Jazzgesang mit Soul und Gospel-Elementen. 2013 wird er mit dem ‘Down Beat Poll’ in der Kategorie Rising Star als Jazzmusiker des Jahres und als bester Sänger ausgezeichnet. Sein zeitgenössischer Vocal-Jazz kommt an. So gut, dass sein drittes Album ‘Liquid Spirit’ für den ECHO Jazz 2015 als ‘Bestseller des Jahres’ ausgezeichnet wird. Die Verleihung am 28. Mai 2015 moderiert Porter sogar selbst – gemeinsam mit Roger Cicero.

Doch lange bevor Porter die Massen für Jazzmusik mobilisierte, glänzten Jazzgrößen wie Louis Armstrong, Chet Baker, John Coltrane oder Ella Fitzgerald. Wir haben 15 der besten Jazzalben zusammengetragen.

Erroll Garner  – Concert by the Sea (1955)

Chet Baker – Chet Baker Sings (1956)

Ella Fitzgerald and Louis Armstrong – Ella and Louis (1957)

Thelonius Monk – Monk’s Music (1957)

Billie Holiday –Lady in Saint (1958)

Ornette Coleman ­– The Shape Of Jazz To Come (1959)

Yusef Lateef –Eastern Sounds (1961)

Bill Evans Trio – Waltz for Debby (1961)

Charles Mingus – The Black Saint And The Sinner Lady (1963)

Eric Dolphy – Out to Lunch (1964)

John Coltrane – A love surpreme (1965)

Pharoah Sanders – Carma (1969)

Keith Jarrett – Sun Bear Concerrts (1976)

Dave Brubeck – Moscow Night (1987)

Gregory Porter – Liquid Spirit (2013)

 

Die Geschichte des Jazz in 165 Sekunden:

 

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