Filmkritik: Dior & Ich

am 24. Juli 2015

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Fashion im Dialog …

Wann haben Sie zuletzt Ihre Liebste ins Kino ausgeführt? Unser Tipp für einen unvergesslichen Abend: „Dior & Ich“ …

In der Luft des Kinosaals liegt ein Hauch von Eleganz und Dramatik: Drapieren, nähen, reißen. Bis zur Verzweiflung. In einer Welt, die perfekt zu sein scheint.

Mode ist ein Auslaufmodell – aber sie kommt immer wieder! Deswegen steht hier auch jeder unter Strom. Die Models, Couturiers, die Sklaven der Frauen und Knechte der Hüften. Wenn jemand die Fashion-Welt kannte, dann Christian Dior und Raf Simons. Über die beiden Modemacher erzählt Frédéric Tcheng in seinem 2. Dokumentarfilm „Dior und Ich“.

Um was es geht …

Der schüchterne Belgier Simons übernimmt die Rolle des Chef-Designers im Hause Dior und soll innerhalb von nur 2 Monaten eine Haute-Couture-Kollektion entwerfen. „Dior & Ich“ gewährt nie gesehene Einblicke in die vielschichtige Welt des Fashion & Glamour. Die Geschichte spiegelt echte Herzensarbeit wider und das Ergebnis des perfekten Zusammenspiels eines leidenschaftlichen Teams.

Ob es sich lohnt …

Eine durchaus sehenswerte Fashion-Doku, die tief in die Seele von Dior blickt. Im Film ist der Countdown ein gutes Stilmittel, um Tempo und Struktur einzubringen. Wie in einem Thriller, der nur auf Leben oder Tod hinauslaufen kann, geht es um alles: jede zu tief sitzende Naht, jeder verrutschte Saum, jeder widerspenstige Stoff kann die entscheidende halbe Stunde kosten, die am Ende fehlt … das berührt selbst jeden Mode-Verachter.


Text: Rebecca Kapfinger, Redaktion

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