FLANIEREN – VON DER KUNST STRAßEN ZU LESEN

am 30. Januar 2014

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Entschleunigen, das ist wohl eines der bereichernden Merkmale, die das FLANEUR MAGAZIN mit sich bringt. Ein Magazin, das sich der Poesie moderner Stadträume verschrieben hat.

Jede Ausgabe des zwei Mal jährlich erscheinenden Magazins widmet seine vollste Aufmerksamkeit einer Straße, in einem Viertel, in einer Stadt. Wie ein Flaneur, der sich Zeit nimmt Straßenzüge, Läden und Menschen genauer zu betrachten. Seite für Seite ein reduzierter Blick auf das Wesentliche.

Die Herausgeberin Ricarda Messner und die Chefredakteure Grashina Gabelmann und Fabian Saul ermöglichen eine ganz neue und erfrischende Sicht auf die beleuchtete StraĂźe. Nicht nur die Architektur steht im Fokus – erst der Blick hinter die Fassade fĂĽllt das Magazin mit Leben. Ladenbesitzer, Mieter, Zeitzeugen – jeder hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Freude, Leid, Schicksale, Ereignisse und Historie – eine StraĂźe verbindet alles.

In der zweiten Ausgabe steht die Georg- Schwarz-Straße in Leipzig im Fokus, diese zeigt Straßenausschnitte, Häuserskizzen, Bars, Läden und Menschen, die in der Straße leben. Aber auch alte Notenblätter – Musik die durch die Gasse inspiriert wurde. Alles detailgenau dokumentiert, als ob man selbst flanieren würde.

Unterschiedliche Papiere machen das Heft zu einem persönlichen und individuellen Gegenstand, den man gerne mit sich trägt und immer wieder aufschlägt. Uns überzeugt die persönliche, literarische und intellektuelle Auseinandersetzung mit der Stadt und ihren Bewohnern. Ein gedrucktes Magazin, das mit Ästhetik und Ideenreichtum glänzt. Eine herrliche Komposition, die in Zeiten des schnellen Konsums digitaler Medien das Tempo wieder drosselt, um den Blick für wahre Qualität zu schärfen.

Lust selbst zum Flaneur zu werden? Die dritte Ausgabe des FLANEUR MAGAZINS ist in Kürze erhältlich. Weitere Infos zum Magazin finden Sie hier.

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