Geheim-Code: Frauensprache – wie man(n) das Rätsel löst

am 21. April 2016

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Ein Mann, ein Wort. Eine Frau – ein Wörterbuch! Algebra, die Relativitätstheorie oder die Restaurierung eines Oldtimers sind nichts dagegen – das wohl Komplizierteste auf der Welt ist die Logik einer Frau. Meinen Frauen eigentlich immer das Gegenteil, von dem, was sie sagen? Und wieso sagen sie nicht einfach das, was sie meinen? Um wenigstens ein paar Geheim-Codes aus der Frauensprache knacken zu können, sollte man(n) unbedingt wissen, wie folgende Aussagen zu deuten sind:

Frau sagt …

… „Findest Du mich zu dick?“

Vorsicht! Auf diese Frage kann man(n) eigentlich nur falsch antworten. Am besten, das „Nein, natürlich nicht!“ kommt wie aus der Pistole geschossen. Bevor sie noch weitere (unangenehme) Fragen dazu stellt, sollte man(n) sie einfach küssen und ihr so zeigen, wie sehr man(n) sie liebt. Denn alternativ könnte diese Frage auch heißen: „Liebst Du mich noch?“.

… „Hörst Du mir überhaupt zu?“

Diese Frage kann mit „Interessierst Du Dich nicht mehr für mich?“ gleichgestellt werden. Die Frau fühlt sich unsicher und ungeliebt – jetzt sollte man(n) ihr schleunigst das Gegenteil beweisen: Denn nichts zeugt von mehr Interesse, als wenn man(n) seiner Herzensdame tatsächlich zuhört und ihr Fragen stellt.

… „Ich bin nicht sauer.“ / „Ich bin nicht eifersüchtig.“

Heißt eigentlich genau das Gegenteil. Wenn eine Frau sagt, sie ist nicht sauer, ist sie in Wahrheit ziemlich verärgert. Sie möchte es aber nicht aussprechen, weil sie erwartet, dass ihr Partner das von selbst merkt. (Frauen-Logik, muss man(n) nicht verstehen!) Am besten, man(n) überrascht sie einfach mit einem süßen Geschenk oder anderen Aufmerksamkeiten, um sie wieder gut zu stimmen! Gleiches gilt für die Eifersucht: Er sollte ihr zeigen, dass sie sich keine Sorgen machen muss!

… „Nein, es ist nichts!“/ „Passt schon.“

Dass Frauen immer das Gegenteil von dem behaupten, was sie eigentlich meinen, stimmt nicht ganz. Um herauszufinden, ob sie wirklich sauer, traurig oder sonst was ist, sollte man(n) auf ihren Tonfall achten und darauf, welche Signale sie sonst so aussendet (Blicke, Mimik, Körpersprache). Schweigt sie, will sie ihn für irgendetwas „bestrafen“. Wenn man(n) hier mit Aufmerksamkeit, einem Kuss, einer Umarmung oder einem kleinen Geschenk nicht weiterkommt, lohnt sich die Devise: Abwarten und Tee trinken!

… „An was denkst Du gerade?“

Achtung, Fang-Frage! Soll heißen: „Konzentrierst Du Dich gerade auf mich, oder bist Du mit Deinen Gedanken ganz woanders?“ Wenn man(n) gerade ganz bei seiner Liebsten ist, kann er ihr das gerne sagen – sie wird sich wahnsinnig darüber freuen! Denkt man(n) aber gerade an den nächsten Kneipen-Abend mit den Kumpels, an den kurzen sexy Rock der Sekretärin oder ans Hantelbank-Drücken im Fitness-Studio, sollte man(n) sich unterstehen, das auszusprechen!

… „Mir ist kalt!“

„Dann zieh Dir was wärmeres an!“ mag wohl der erste Gedanke sein, der dem Mann durch den Kopf schießt. Doch Halt! Es geht hier um etwas viel Größeres: Der Satz lässt sich auch durch „Ich habe Hunger/Durst/Bauchschmerzen etc.“ ersetzen. Der Frau geht es um etwas Tieferes. Vielleicht möchte Sie seine Jacke, dass er sie zum Essen ausführt, eine Wärmflasche, kuscheln …? Man(n) sollte überlegen, was er tun kann, damit es ihr besser geht – so vermeidet er unnötigen Streit und macht sie glücklich.

Text: Stephanie Liebl, Redaktion

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