GETEILTE RĂ„DER

am 18. September 2013

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Carsharing, Couchsurfing, House-Sharing – neumodische Wörter, die man sich jedoch merken sollte! Der Gedanke des Teilens nimmt immer mehr zu: Ob das Schlafsofa für einen Städte-Trip vermieten, gleich das ganze Haus für einen Urlaub oder das Auto: „Sharing“ bringt für alle Nutzer Vorteile. Aber wie funktioniert das flexible Tauschen? Wir haben das Prinzip Carsharing einmal unter die Lupe genommen:

Das geteilte Auto: Für Carsharing stehen die Ampeln derzeit auf Grün. Gerade die Generation der unter 30-Jährigen legt den Fokus nicht mehr auf das Statussymbol Auto sondern will es lediglich fahren, nicht besitzen. Der Autokauf ist zudem ein teures Investment, es zu unterhalten auch. Das Einsatzgebiet des Carsharings sind vorwiegend die Großstädte, die zudem mit großer Parkplatz-Not kämpfen – hier findet der Gedanke des Teilens großen Anhang. Das Prinzip ist ganz einfach: Online beim jeweiligen Anbieter registrieren. Mit einem Chip, der auf dem Führerschein geklebt wird, und einer Pin-Nummer lässt sich das „Auto auf Zeit“ öffnen und starten. Verfügbare Wagen in der direkten Umgebung werden via App auf dem Smartphone geortet und vorgeschlagen. Abgerechnet wird pro Minute, innerhalb des Einsatzgebietes kann der Wagen je nach System auf einer vorgegeben Station oder flexibel innerhalb des Geschäftsbereiches abgestellt werden.

Die Anbieter: Carsharing erlebt derzeit einen nie dagewesen Boom. Gerade Anbieter ohne feste Rückgabestation punkten in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Köln:

  • DriveNow: Die Kooperation von BMW und Sixt geht mit Modellen von BMW und den beliebten Mini an den Start. Bei Kosten von ca. 24 Cent pro Minute fallen keine ParkgebĂĽhren oder Benzinkosten an. In Berlin, Köln, MĂĽnchen und DĂĽsseldorf können Fahrer diesen Service genieĂźen.
  • Car2go: Mit dem Smart durch die Stadt – das bietet der Autovermieter Europcar und Daimler. Durch die Städte Berlin, Hamburg, DĂĽsseldorf und Ulm fahren Sie mit 29 Cent pro Minute. Tanken ist inklusive, die ParkgebĂĽhr wird auf öffentlich bewirtschafteten Flächen von Car2go beglichen.
  • CiteeCar: Der Tagesausflug fĂĽr 25 Euro oder die Fahrt zum Möbelhaus fĂĽr 8 Euro – CiteeCar bietet Carsharing mit dem Kia Rio fĂĽr einen Tiefpreis von 1 Euro in Berlin, Hamburg, MĂĽnchen und Potsdam.

Vor- und Nachteile im Überblick: Fahrer, die ein Auto lediglich für einen Wochenendeinkauf benötigen und in der City flexibel sein wollen, bietet Carsharing große Vorteile. Mehrere Personen teilen sich ein Auto und nutzen es, wann immer sie es benötigen. Das heißt für die Umwelt weniger Abgase, weniger Schrott sowie ein verminderter Energiebedarf und zuletzt auch weniger Stau. Das Gemeinschaftsauto ist aber auch ein Plus für das eigene Konto: monatliche Grundkosten, Parkgebühren sowie Benzin entfallen. Wer jedoch längere Strecken mit dem Auto zurücklegen möchte, sollte das Angebot mit einem Mietwagenhändler vergleichen, denn auf mehrere Stunden oder sogar Tage gerechnet, kann das Auto auch zum teuren Vergnügen werden, da bei kurzen Parkpausen sowie beim Abstellen außerhalb des Tarifgebietes Kosten anfallen.

 

 

 

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