GRAD- UND GRAT-WANDERUNG: DRESSCODE FĂśR DEN BĂśRO-SOMMER

am 12. Juni 2014

Dresscode Sommer im BĂĽro

Sommer, Sonne, Hitze – mit den Temperaturen steigen auch die modischen Fehlgriffe – vor allem im Büro. Während einem bei 30 Grad der Sinn nach Shorts, Sandalen, erfrischenden Drinks und einem Sprung ins kühle Nass steht, sieht der Dresscode ein ganz anderes Outfit vor. Aber wie definiert sich der Sommer-Dresscode am Arbeitsplatz? Was ist erlaubt, was verschafft stilvoll Abkühlung und was ist ein No-go?

Grundsätzlich ist der Kleidungs-Codex abhängig von Branche, Unternehmen und Position – Personen mit direktem Kundenkontakt, beispielsweise der Bankmitarbeiter oder Versicherungsberater, sollte immer Seriosität ausstrahlen. Für einen formellen Look gehört hier der Anzug einfach dazu. Der Kreative in der Werbeagentur oder Journalist in der Redaktion darf es mit dem Sommer-Outfit da schon etwas lockerer angehen.

Ob kreativer Freigeist oder seriöser Anzugträger – beiden sollte bewusst sein, dass Mode ein Kommunikationsmittel ist, Professionalität ausdrĂĽckt und den Arbeitgeber Tag fĂĽr Tag repräsentiert. Ob Anwaltskanzlei oder Kreativagentur – unsere sieben Styling-Tipps bringen Sie stilvoll durch den BĂĽro-Sommer:

1. Die Bein-Frage: Shorts im BĂĽro? In den meisten Branchen definitiv nein! Lange Hosen aus leichten Materialien wirken hingegen wie eine Klimaanlage und halten durch einen permanenten Luftstrom das Bein kĂĽhl. In sehr modisch orientierten und legereren Berufen ist jedoch das kĂĽrzere Beinkleid, gestylt mit edlen Elementen, erlaubt.

2. Den richtigen Ton treffen: Umso höher die Position, umso gedeckter die Anzug-Farben. In der Vorstandsetage ist Schwarz, Dunkelblau oder Grau Pflicht. Für alle anderen sind Khaki, helle Brauntöne oder leichte Graunuancen eine Alternative. Seriosität statt spanischer Siesta – bei Anzügen in Weiß oder Hellbeige kommt es auf das perfekte Styling an. Im formellen Umfeld sind die hellen Farbtöne grundsätzlich ein No-Go.

3. Lang angebunden: Wenn die Krawatte am Arbeitsplatz Pflicht ist, ist ein Hemd mit langen Ärmeln unerlässlich. Hochkrempeln erlaubt!

4. Das Material macht den Unterschied: Super 130 – so geben die Hersteller die Feinheit des versponnenen Garns an. Je höher die Zahl desto dünner und luftiger der Stoff. Sommerwolle („Cool Wool“), dünne Baumwolle oder Leinen sind eine gute Wahl bei steigenden Temperaturen.

5. Kappe zu und gut: Sandalen gehören in die Freizeit! Am Arbeitsplatz sind geschlossene Schuhe ein Muss. Je nach Anlass sind Loafer eine gelungene Sommer-Alternative.

6. Mit gutem Beispiel voran: In Ihrem BĂĽro gibt es keinen klar definierten Sommer-Dresscode? Dann sollte man einfach einen Blick darauf werfen, wie sich der Chef oder die Kollegen kleiden. Sie geben ein gutes Indiz fĂĽr den allgemein akzeptierten Kleidungsstil.

7. Casual Friday: Wenn der Chef bei steigenden Temperaturen Nachsicht hat oder der legere Freitag das Outfit lockert, dann heißt es nichts wie raus aus dem Hemd und rein ins luftige Piqué-Polo! Dazu passt eine lässige Chino, ein leichtes Sommer-Sakko und trendige Loafer – ein erfrischender Sommer-Look, der dennoch stilvoll ist! 

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