Die Schimanski-Jacke wird 50!

am 14. September 2015

M-65 Alpha Industries


Am 28. Juni 1981 trat Horst Schimanski alias Götz George seinen Dienst als TV-Kommissar an. 28 Tatort-Folgen machten den prügelnden, Currywurst liebenden Ermittler in der grauen Feldjacke zur Kultfigur.

Die verwaschene Jacke wurde zum unverkennbaren Markenzeichen des Duisburger Kriminal-Hauptkommissars: Tatort-Regisseur Hajo Gies entfernte die Schulterklappen und färbte die ursprünglich grüne Jacke so lange aus, bis sie grau war. Das passte besser zum raubeinigen Frauenschwarm. Die Feldjacke, eine M-65 von Alpha Industries, wurde ebenfalls Kult. Horst Schimanski befindet sich mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand, die M-65 feiert dieses Jahr den 50. Geburtstag.

Von der Army ĂĽber die Leinwand ins Museum
Das US-Label Alpha Industries wurde 1959 in Knoxville, Tennessee gegründet und stellte Jacken für die Air Force her. Schnell wurde Alpha zum größten Zulieferer für Fliegerjacken der Luftwaffe. Ab 1965 wurde die US Army mit einer oliv-grünen Feldjacke ausgestattet: der M-65.

Dieses Model war extrem wetterbeständig. Es hatte eine versteckte Kapuze im Kragen, robuste Messing-Reißverschlüsse, Klettverschlüsse zur Weitenregulierung an den Ärmeln und Schulterklappen, an denen Handschuhe befestigt werden konnten. Typisch waren auch ein herausnehmbares Innenfutter, die vier aufgesetzten Taschen und der Kordelzug im Saum. Und das ist bis heute so geblieben.

Patches und ein neuer Farbton
Passend zum 50. Geburtstag bringt Alpha eine limitierte „Anniversary“-Kollektion heraus. Zum ersten Mal gibt es das Kult-Modell in der Farbe „Burgundy“, einem warmen Rot, und mit coolen patches im military style.

Wir finden, so viel Aufmerksamkeit hat sie verdient, die M-65. Die original umgefärbten Schimanski-Jacken werden übrigens in Berlin im Film-Museum und im Duisburger Kultur-Museum ausgestellt – die streng limitierte Neuauflage gibt es bei uns!

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