Hugo Boss – ein Unternehmen mit Geschichte

am 13. April 2015

HUGO BOSS


Am 8. Juli 1885 wurde Hugo Ferdinand Boss als jĂŒngstes von fĂŒnf Kindern geboren. Seine Eltern besaßen damals ein WĂ€sche- und AussteuergeschĂ€ft, das er eigentlich spĂ€ter ĂŒbernehmen wollte. Doch es kam anders: 1924 grĂŒndete er, mit finanzieller UnterstĂŒtzung zweier Metzinger Fabrikanten, seine eigene Kleiderfabrik. 20-30 NĂ€herinnen stellten Hemden, Berufsbekleidung und Trachtenjacken her.

Mit der Weltwirtschaftskrise 1931 drohte dem Unternehmen wie vielen anderen das Aus. Allerdings konnte Hugo Boss die Schließung verhindern, indem er AuftrĂ€ge der Machthaber der Zeit annahm: die Firma fertigte Parteiuniformen und Hugo Boss wurde sogar Parteimitglied. SpĂ€ter soll er seinen Beitritt damit begrĂŒndet haben, dass er die AuftrĂ€ge sonst nicht bekommen hĂ€tte.

WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde die Bekleidungsproduktion immer mehr eingeschrĂ€nkt, wĂ€hrend die der Arbeitskleidung und Uniformen immer mehr ausgeweitet wurde. So konnte sich das Label schnell in diesem Bereich etablieren. Nach den Kriegsjahren entwickelte sich das Unternehmen zu einer Lifestyle-Marke fĂŒr Damen und Herren.

Kleine Zeitreise
1948: Nach dem Tod Hugo Boss‘ ĂŒbernimmt Schwiegersohn Eugen Holy die Firmenleitung. Es folgen erste Auftragsarbeiten im Bereich HerrenanzĂŒge. Zehn Jahre spĂ€ter geht die Anzug-Produktion bei Boss in Serie.

1967: Die Söhne Uwe & Jochen Holy ĂŒbernehmen die Leitung und 1975 wird der Tiroler Werner Baldessarini Chefdesigner. In den 70er Jahren wird der modebewusste Mann immer wichtiger fĂŒr Bekleidungsunternehmen. Herrenmode war gekennzeichnet durch schmale Schultern und einreihige Blazer mit Knöpfen. SpĂ€ter wird eine BOSS-Line nach dem Designer benannt.

1977: Die Marke BOSS wird ins Handelsregister eingetragen. Mit dem Start des Labels beginnen auch Sponsoring-AktivitÀten im Bereich des Motorsports und der Formel 1.

1984: Die Produktpalette wird durch die Vergabe von Duft-Lizenzen erweitert

1985: Hugo Boss beginnt mit dem Sponsoring im Golfsport. Profi-Golfer Bernhard Langer ist der erste Sportler, der BOSS auf dem Green trÀgt. Im selben Jahr bringt das Unternehmen Brillen auf den Markt.

1993: Nachdem die italienische Marzotto-Gruppe MehrheitsaktionĂ€r wird, verlassen die Holy-BrĂŒder das Unternehmen.

1994: Die Jugendlinie HUGO und die Premium-Linie Baldessarini werden gegrĂŒndet.

1995: Das Sortiment wird um Schuhe und Lederaccessoires erweitert. SpÀter kommen noch Uhren dazu.

1997: Nach langer Erfahrung im Golfsponsering folgt die erste Kollektion unter dem Namen BOSS Golf.

1998: Die erste HUGO-Kollektion fĂŒr Damen erscheint.

1999: Die neue, lÀssige Freizeit-Linie im Hause Boss erscheint: BOSS Orange.

2000: Exklusives Design und edle Stoffe. FĂŒr die moderne Frau gibt es jetzt die BOSS Womenswear.

2003: BOSS Golf wird zu BOSS Green und aktive Sportswear verbindet sich mit moderner Freizeitmode.

2006: BOSS Orange gibt es auch fĂŒr Damen und das Unternehmen trennt sich von der 1996 gegrĂŒndeten Baldessarini Gmbh & CO KG. In der Markenwelt wird Baldessarini von BOSS Selection abgelöst.

2010: Neue Damenkollektion: BOSS Green fĂŒr Frauen.

2011: Der Lifestyle des Labels kann ab jetzt auch Zuhause gelebt werden: BOSS Home wird gelauncht

2013: HUGO BOSS wird Ausstatter der Fußball A-Nationalmannschaft und der U21 Nationalmannschaft.

Ende 2014 betrieb das Unternehmen weltweit 388 Boss-LadengeschĂ€fte, 531 Shops und 122 Outlets selbst. Mit den Labels BOSS Black (Business-und Abendbekleidung), BOSS Orange (Freizeitmode), BOSS Green (Golfbekleidung) und HUGO (Jugendliche Kollektion) bietet Hugo Boss fĂŒr jeden Geschmack das Richtige.

 

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