Hut braucht Mut

am 6. April 2010

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HĂĽte kann nicht jeder tragen. FĂĽr einen Hut braucht man Haltung, sonst sieht man schnell albern aus. Bestimmt ist es bei HĂĽten wie mit den Zauberstäben in “Harry Potter“, der Hut sucht sich seinen Träger aus. Da kann man nichts erzwingen.

Lange Zeit galten Hüte als verstaubt und spießig. Sie wurden nur noch von Rentnern getragen, die bei ihren Sonntagsausflügen mit dem Auto den Verkehr lahm legten. Früher war das anders, da trug Humphrey Bogart als Privatdetektiv Sam Spade stets eine Kopfbedeckung, wenn er einer attraktiven Femme Fatales verfiel. Und da sage einer was gegen kleine Männer mit Hut!

Nach Jahren juveniler Hutabstinenz erschien der englische Rockerrebell Pete Doherty auf der Bildfläche. Zu viel zu engen Jeans, Gammel-Shirts und Lederjacke kombinierte er klassische Hüte mit breiter Krempe. Und plötzlich war Hut wieder cool. Wer etwas auf sich hält, trägt nun einen Hut, gern auch aus Stroh und längst nicht mehr das ausgediente Baseball-Cab früherer Generationen.

Es haben sich zwei Lager gebildet, das vom HipHop beeinflusste, wo man zur Baggy Pant und weitem Shirt das Cab trägt. Die anderen lassen sich modisch von Brit-Pop-Bands wie Pete’s Babyshambles oder The Kooks inspirieren und haben so dem Herrenhut zu neuen Ehren verholfen.

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