Männer am Grill – Eine Spezies fĂĽr sich!

am 23. Juni 2017

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Endlich Wochenende … die Sonne geht so langsam auf und ein strahlend blauer Himmel kommt zum Vorschein: Heute ist ein guter Tag zum Grillen! Ob Sie schon morgens, in freudiger Erwartung, wild mit den Hufen scharren oder kurz vor knapp die Reste an Würschteln im Discounter aufkaufen – jeder Grill-Typ ist eine ganz eigene Spezies.

DER GOURMET-GRILLER

Sie stehen nicht erst pünktlich zum Anheizen auf der Matte, sondern bereits Stunden davor. Im Schlepptau: Eine große, randvoll gefüllte Kühlbox, einen Korb voller Gewürze und Kräutern sowie eine Weinflasche – exklusiv vom Sommelier. Letztere wird schon vorab geöffnet, damit der Wein noch „atmen“ kann. Ihr eigenes mitgebrachtes Grillgut marinieren Sie höchstpersönlich und auch beim Brutzeln selbst geben Sie Ihren Senf – äh, kluge Ratschläge – dazu.

DER VEGGIE-VERBRATER

Warum man Sie überhaupt zum Grillen einlädt, ist die eine Frage. Wieso Sie aber unverzichtbar für ein gelungenes Barbecue sind, die andere. Denn ohne Sie, als Vegetarier, müssten nämlich sämtliche Gäste auf Beilagen verzichten! Ihr mitgebrachtes Sammelsurium reicht vom Grillkäse & -gemüse, über Kartoffeln und Kräuter-Baguette bis hin zu Salaten, samt Dips & Soßen. Allerdings sollte man Ihnen einen Extra-Grill bereitstellen, damit das Gemüse nicht mit dem toten Tier in Berührung kommt.

DER FLEISCH-FETISCHIST

Sie sind das totale Gegenteil vom Veggie-Verbrater: Für Sie kann es gar nicht genug Fleisch geben! Am liebsten grillen Sie bereits zum Frühstück. Dass es Leute gibt, die gerne auch andere Lebensmittel auf dem Grill haben, kommt für Sie nicht in Frage. Beschwerden lassen daher nicht lange auf sich warten – besonders von Seiten der Blattsalat-Fans. Aber die können auch etwas vom Brot essen, das Sie eigentlich gekauft haben, um den Fleischsaft aus dem Tellerrand zu streichen.

DER SPONTAN-SCHNORRER

Sie wissen schon seit Montag, dass Sie noch so einiges fürs Grillfest besorgen müssen. Letztendlich stehen Sie Samstagabend, um kurz nach 20 Uhr, grübelnd vorm geschlossenen Discounter. Macht nichts, Sie haben ja noch den angebrochenen Kasten Bier im Keller. Und von Frau Meier, von Gegenüber, lässt sich doch bestimmt der ein oder andere Happen stibitzen! Als Spontan-Schnorrer haben Sie immer die passende Ausrede parat … auffallen tun Sie meistens sowieso nicht.

Text: Stephanie Liebl / Rebecca Kapfinger, Redaktion

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